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08.04.2020

Durch die Wüste Israels 16



Ich durchquere die extrem schroffen Eilat Mountains angesichts einer Warnung vor Überschwemmungen...

07.04.2020

01.04.2020

Durch die Wüste Israels 14


Ein Wegweiser täuscht mich, so dass ich meine Wasservorräte nicht auffülle, wird sich das rächen?

31.03.2020

Durch die Wüste Israels 13


Am Nachmittag gelange ich in eine Landschaft mit gelbem Sand, die am ehesten der klassischen Vorstellung von Wüste entspricht.

30.03.2020

Durch die Wüste Israels 12



Im Vardit Canyon gibt es einige interessante Klettereien. Später erreiche ich dann nach öder Pistenwanderung das Desert Ashram.

29.03.2020

Durch die Wüste Israels 11



Über weite Ebenen erreiche ich den beeindruckenden Baraq Canyon, der mit einigen Kletterstellen aufwartet. Später regnet es...

26.03.2020

24.03.2020

Durch die Wüste Israels 7



Ich laufe durch den spektakulären Hava Canyon und erreiche schließlich Mitzpe Ramon, auf dem Rand des gleichnamigen "Kraters" gelegen.

22.03.2020

Durch die Wüste Israels 5



Die Wanderung über den Carbolet Kamm und die Bewältigung eines schwierigen Canyons, ist einer der Höhepunkte meiner Negev- Wanderung.

21.03.2020

Durch die Wüste Israels 4


Heute passiere ich die Ruinen einer alten, römischen Festung und habe im spektakulären Wadi Hathira einige interessante Kletterpassagen zu bewältigen.

20.03.2020

Durch die Wüste Israels 3


Während der erste Teil des Tages auf Fahrwegen und an einer großen Mine vorbei, mir gar nicht gefällt, wird es ab dem späten Morgen richtig schön!

19.03.2020

Durch die Wüste Israels 2


In wüstenuntypischem, grauen, nassen Wetter starte ich von Arad, auch wenn ich am ersten Tag meist auf Fahrwegen laufe, ist es schön, wieder unterwegs zu sein!

18.03.2020

Durch die Wüste Israels 1




In der Vorstellung vieler Leute sind Wüsten monotone Weiten, wo sich über Tage hinweg kaum das Landschaftsbild ändert. Klar, solche Wüstengegenden gibt es, aber ich hatte bereits von einigen Leuten von einer Wüstenlandschaft gehört, die diesem Klischee vollkommen widerspricht: Die Negev in Israel!

Neben der offenbaren landschaftlichen Schönheit bietet sie auch den Vorteil der relativ schnellen und günstigen Erreichbarkeit von Deutschland und mir passte es auch sehr gut, dass der Februar ein idealer Wandermonat dort sein soll. 

Israel ist zwar nur ein kleines Land, von der Größe Hessens, dennoch gibt es dort einen 1000 Kilometer langen Weitwanderweg, den Israel National Trail, auch Shvil genannt, der das Land von Norden nach Süden durchzieht.

Während der Nordteil dicht besiedeltes Kulturland ist, führen die südlichen 400 Kilometer durch die eher einsame Negev Wüste, genau das Richtige für mich!

Normalerweise baue ich in bestehende Wege ja gerne eigene Varianten ein, dass stellte sich aber bei der Planung in Israel als teilweise schwierig dar, weil es in der Negev große militärische Übungsplätze gibt...

Daher würde ich mich also auf die Route des INT durch die Negev beschränken. Ich habe drei Wochen Zeit, will aber auch noch Jerusalem und Tel Aviv besuchen. 

Im Internet kann man leicht eine Menge an Informationen über den INT finden, der auch bei Deutschen recht beliebt ist. Die meisten Leute lassen sich offenbar Wasserdepots anlegen, um nicht zu viel von der lebensspendenden Flüssigkeit tragen zu müssen. Das will ich unbedingt vermeiden, nicht nur aus Kostengründen, sondern auch, weil die Negev für mich eine Art Test für weitere geplante Wüstenunternehmungen sein soll...

Nun bin ich gespannt, ob meine Strategie aufgeht!

Bevor ich mit dem tageweisen Bericht beginne, hier einige Bilder die bereits einen kleinen Eindruck von dieser erstaunlichen Wüste geben sollen:


                                                    Lager in einem Wadi


                         Oft läuft man auf aussichtsreichen Bergkämmen

                                                     Erstaunliche Blütenpracht

                                           Mitunter führt der Weg durch enge,     
                                            eindrucksvolle Schluchten

                                    Es gibt etliche, gesicherte Kletterpassagen

                                                         Die Negev ist sehr gebirgig

                                                                            Im Wadi























16.03.2020

Auf dem Mogollon Rim Trail durch Arizona 26


Ich wandere den größten Teil des Tages weglos durch den einsamen Sycamore Canyon. Einerseits genießen Schmetterlinge und Libellen die Herbstsonne, andererseits sind viele Blätter golden verfärbt. Oktober in Arizona!

15.03.2020

Auf dem Mogollon Rim Trail durch Arizona 25


Im Loy Canyon steige ich auf, und erreiche zum letzten Mal auf dieser Reise die Ponderosa- Kiefern Wälder an der Abbruchkante des Mogollon Rim.

14.03.2020

Auf dem Mogollon Rim Trail durch Arizona 24



Ich wandere auf tollen Pfaden durch die atemberaubende Landschaft der roten Klippen um Sedona. Später erlebe ich dann einen stimmungsvollen Sonnenuntergang.

11.03.2020

Auf dem Mogollon Rim Trail durch Arizona 21



Ich steige in den Wet Beaver Canyon ab und wandere später auf einsamen Pfaden über weite Hochflächen und sehe schließlich bereits die eindrucksvollen Klippen Sedona's entfernt aufragen.

10.03.2020

Auf dem Mogollon Rim Trail durch Arizona 20


Nachdem lange der Nadelwald meine Strecke auf dem Plateau geprägt hat, gelange ich heute in eher offene, halbwüstenartige Bereiche.

09.03.2020

Auf dem Mogollon Rim Trail durch Arizona 19


Der West Clear Creek Canyon ist mit steilen Sandsteinwänden, herbstlich verfärbtem Laub und tiefen Pools ein kleines Paradies. 

08.03.2020

Auf dem Mogollon Rim Trail durch Arizona 18


Im Pine Canyon laufe ich durch einen der schönsten Wälder auf diesem Abschnitt, mit majestätischen Ponderosa Kiefern und bunten Herbstfarben.

07.03.2020

Auf dem Mogollon Rim Trail durch Arizona 17



Als ich morgens aufbreche, scheint noch der volle Mond. Später erreiche ich dann den netten Ort Pine, wo ich bei der sympathischen Kate, einem Trailangel unterkomme.

06.03.2020

Auf dem Mogollon Rim Trail durch Arizona 16



Heute habe ich noch einmal viele Begegnungen mit Wapitihirschen, und erlebe das Brunftgeschehen aus unmittelbarer Nähe!

05.03.2020

Auf dem Mogollon Rim Trail durch Arizona 15



Unterhalb des Mogollon Rim wandere ich über den 90 Kilometer langen Highline Trail weiter durch Wälder und offene Flächen.

04.03.2020

Auf dem Mogollon Rim Trail durch Arizona 14



Ich setze meine Wanderung auf dem Highline Trail fort, einem 90 Kilometer langen, sehr schönen Wanderweg, der unterhalb der Abbruchkante des Mogollon Rim verläuft.

03.03.2020

Auf dem Mogollon Rim Trail durch Arizona 13



Ich trampe nach Forest Lakes, wo ich meine Wanderung fortsetze, zunächst oberhalb der Abbruchkante des Mogollon Rim. Abends finde ich erst  im letzten Licht Wasser...

08.02.2020

Auf dem Mogollon Rim Trail durch Arizona 12



Auf größtenteils schönen Wegen wandere ich durch zur Waldbrandbekämpfung stark aufgelichteten Kiefernwald nach Show Low.

07.02.2020

Auf dem Mogollon Rim Trail durch Arizona 11



Während ich weiter durch die White Mountains laufe, setzt sich der tolle Indian Summer mit zitronengelb verfärbten Aspen vor strahlend blauem Himmel fort.

06.02.2020

Auf dem Mogollon Rim Trail durch Arizona 10



In Greer wartet eine besondere Überraschung auf mich: In dem einzigen Laden des Ortes, erhalte ich ein lebenslanges Betretungsverbot... 

05.02.2020

04.02.2020

Auf dem Mogollon Rim Trail durch Arizona 8



Ich lasse den Black River hinter mir, folge Forstraßen für einige Zeit, wandere dann zunächst weglos den Deer Creek aufwärts und gelange schließlich in die Nähe eines Aussichtspunktes.

02.02.2020

Auf dem Mogollon Rim Trail durch Arizona 6



Heute gelange ich in das Gebiet des Bear Wallow Feuers, einem der größten Waldbrände in der Geschichte Arizonas. 

01.02.2020

Auf dem Mogollon Rim Trail durch Arizona 5



Aus dem Tal des Blue River steige ich weit auf, bis auf den Rand des Mogollon Rim, der meinem Weg den Namen gegeben hat. 

31.01.2020

Auf dem Mogollon Rim Trail durch Arizona 4



Nach einem langen Abstieg gelange ich zurück in das Tal des Blue River, ein mit Pappeln bewachsener Oasenstreifen in der trockenen Landschaft Arizonas.

Immer wenn ich wach bin, lausche ich den Wapitis, die Brunft scheint auf ihrem Höhepunkt zu sein. Einmal höre ich dazwischen aber auch das Heulen der Koyoten.
Sobald es hell genug ist, gehe ich um kurz vor 6 Uhr los. Es ist so frisch, dass ich zunächst mit Handschuhen und Kunstfaserjacke laufe.
Zunächst geht es recht flach durch schönen Ponderosa Kiefern Wald, in dem viele Bäume über einen Meter Durchmesser haben. Dann steigt der gut verfolgbare Weg zu einem Sattel an, wo ich von der Hauptroute des MRT abweiche und die Telegraph Ridge Alternative nehme. 
Es wimmelt hier von Maultierhirschen in kleinen Rudeln. 
Ich muss zunächst etwas suchen, bis ich dem Trail folgen kann und verliere ihn wenig später wieder. Es geht jetzt steil bergan und bald stoße ich wieder auf die Serpentinen des Trails. Der Anstieg geht schneller als erwartet. Oben angekommen unternehme ich noch den kleinen Abstecher zum Bear Mountain Feuerwachturm. Inmitten von schönem Kiefernwald stehen eine verschlossene Blockhütte, ein offener Schuppen und der Turm. Als ich hochklettere muss ich feststellen, dass die Klappe zum eigentlichen Ausguck mit einem Schloss gesichert ist, weshalb ich keinen Ausblick erhalte. Der Telegraph Ridge Trail ist zunächst gut zu verfolgen, aber als der Rücken breiter wird, verliere ich ihn und benötige GPS- Unterstützung um ihn wieder zu finden. Die Wege sind oft so schwer zu erkennen, dass man durchaus darüber laufen kann ohne zu merken, dass man gerade den Trail überquert! Dennoch ist man weglos noch langsamer...
Dann folgt der Weg einem schmalen Grat abwärts und eröffnet tolle Ausblicke in die Schlucht des Blue River und zu dem darüber in imposanten Stufen abfallendem Mogollon Rim, dem Endes des Colorado Plateau, nach dem mein Weg ja benannt ist. Manche Flecken, weit entfernt gegenüber, leuchten gelb von Blumen!
Später führt der Weg um den felsigen Grat herum und steigt dann in Stufen durch den Kiefernwald ab. Auch hier gibt es nur kleinere Brandfächen.
Schließlich erreiche ich gegen 12:40 Uhr die Schotterstraße nach Blue, der ich für einige Kilometer folge.
Bis zum Ort begegnet mir nicht ein einziges Auto, so dass ich das malerische Tal des Blue River mit Pappeln, Blumen und schroffen Klippen unter dem strahlend blauen, wolkenlosen Himmel genießen kann.
Als sich die Straße dem Bach nähert, kann ich endlich wieder trinken!
Blue hat 35 Einwohner aber ein Postamt!
Hier endet nach 70 Kilometern und dreieinhalb Tagen meine erste Etappe auf dem MRT. Das war ein herrlich wilder, einsamer Auftakt, ich hoffe nur etwas schneller voran zu kommen, damit mir nicht das Essen ausgeht...
Es gibt nur ca. 5 Häuser hier. Eines ist durch einen Zaun gesichert, hinter dem mir ein aggressiver Köter am Liebsten an die Gurgel gehen würde, bis ihn sein Besitzer zurückruft. Ein „Waffen willkommen“ Schild lässt ahnen, wie der Besitzer drauf ist..
Ich folge der Blue River Road weiter oberhalb eines imposanten Canyons. Immerhin begegnen mir hier zwei Autos! 
Die Furt kann man vermeiden, wenn man über die Fußgängerbrücke davor geht.
Schließlich gelange ich an einen Trailhead, mit der üblichen hölzernen Pinnwand und einem Buch in das man sich eintragen kann. 
Zunächst geht es auf einem frisch geschobenen Fahrweg über Privatgrund, der Besitzer duldet Wanderer. Die Landschaft ist parkartig mit grünem Gras und Sykomoren. Ich sehe einen Maultierhirsch 
Schließlich gelange ich an ein schön gelegenes Anwesen, wo ich kurz ein paar Worte mit einem älteren Mann wechsele.
Hinter einem Zaun beginnt der Blue River Trail. Zunächst laufe ich meist im Schotter und überquere den Bach zweimal über Steine, dann folge ich einem deutlichen ,mit Cairns markiertem Trail und erreiche bald die Einmündung des Raspberry Creek, wo einige Wachteln auffliegen. Ich fülle Wasser am Blue River auf, aber auch der Nebenbach ist bald ein plätscherndes Rinnsal in einem überwiegend mit Laubbäumen bewachsenem Tälchen.

Gegen 17:30 schlage ich mein Cowboycamp unter Eichen und Wacholdern oberhalb des Baches auf. In der dunklen Nacht leuchten die Sterne besonders hell.

                                                                        Blick zurück in die Blue Range

                                                 Der Feuerwachturm ist leider zu


                                  Einfach zu durchwandernder Kiefernwald


                             Das Mogollon Rim erscheint zum ersten Mal!

                                                                                    Abstieg zum Blue River

                                                                     Mogollon Rim und Blue River Tal

                                                    Ich folge der Piste im Tal einige Kilometer

                                            Die Pappeln verfärben sich langsam

                                                                            Das Postamt von Blue

                                                   Waffen willkommen...

                      Zeitweise fließt der Blue River in einem Canyon

                                                       Ein schönes Tal

                                                      Der Rancher duldet Wanderer


                                                           Weglos im Tal

                                  Auch der Raspberry Creek führt Wasser


                                                Cowboycamp im Laubwald