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20.10.2023

Auf dem Desert Trail durch die Wüsten der USA 6 Durch den Joshua Tree Nationalpark - Chiriaco Summit- CA 62 (Twentynine Palms)

 



3 Tage, 100 Kilometer, 1767 hm Aufstieg


Dieser Abschnitt des Desert Trail führt uns durch den einsamen Ostteil des berühmten Joshua Tree Nationalparks und die markanten Berge des Coxcomb.

13.10.2023

Auf dem Desert Trail durch die Wüsten der USA - 2. Jacumba - Desert Ironwoods Camp







3,5 Tage, 96 Kilometer, 1982 hm Aufstieg


Es ist schon fast Mitternacht, als wir in San Diego ankommen. Erstaunlich rasch können wir unsere Rucksäcke vom Gepäckband nehmen und laufen dann direkt aus dem Flughafengebäude in die Nacht. Es tut gut, nach der langen unbeweglichen Zeit im Flugzeug endlich mal wieder zu laufen, daher sparen wir uns das Taxi. Es ist erstaunlich ruhig und die Route führt auf Radwegen entlang des Hafens in die Stadt, wo wir ein Zimmer für die erste Nacht gebucht haben. 

Am nächsten Morgen, dem 24.3 sind wir halbwegs ausgeruht und unternehmen einen Spaziergang zum Hafen, wo eine malerische, alte spanische Galeere als Museum dient. Wir frühstücken in einem Café und merken gleich, dass die USA zur Zeit ziemlich teuer sind, etwa 40 Euro für uns beide für ein Frühstück was o.k, aber nicht übertrieben üppig ist…

Nachdem wir ausgecheckt haben, nehmen wir die grüne S-Bahn zum El Cajon Transitcenter, wo der kleine Bus 888, der nur zweimal in der Woche fährt, um  16:10 losrollt. Die resolute Fahrerin will wissen, was wir vorhaben, und wirkt ziemlich entsetzt, als wir erzählen, dass wir durch die Wüste laufen wollen. Im Gegenzug finden wir unsere Mitreisenden teilweise auch ziemlich merkwürdig, mit schlechten Zähnen und T-Shirts die für die Waffenlobby NRA werben. Gegen 18:45 kurz bevor es dunkel wird, erreichen wir dass kleine Örtchen Jacumba und lassen es uns nicht nehmen, zunächst zur mexikanischen Grenze zu laufen, die von einem hohen Metallzaun markiert wird, der sich von hier weit über die Hügel erstreckt. Es dauert nicht lange, bis eine Geländewagen der Border Patrol auftaucht, uns aber nicht beachtet. Während die Sonne untergeht, laufen wir dann zunächst entlang einer asphaltierten Straße weiter. Wir wollen einen Platz zum Zelten finden, bevor es komplett dunkel ist, aber als wir in einen Seitenweg abbiegen, taucht schon wieder ein Wagen des Grenzschutzes auf. Etwas abseits finden wir dann aber doch noch ein Plätzchen, halbwegs sichtgeschützt von einigen Büschen. Da wir vorhaben, im Anschluss an diese Wüstentour getrennt voneinander in Kanada etwas zu unternehmen, haben wir zwei kleine Zelte dabei, bauen jetzt aber nur eines auf. Darin ist es zwar eng, aber immerhin kuschelig warm, da es draußen bald ziemlich kalt wird. 

28.12.2019

Durch die Berge des Lichts 27



             

Zum Finale meiner Wanderung durch die Sierra Nevada steige ich über die abenteuerliche Mountaineer's Route nach Whitney Portal ab, und trampe dann zu dem beschaulichen Städtchen Lone Pine.

27.12.2019

Durch die Berge des Lichts 26





Fast am Ende meiner Tour in der Sierra Nevada angekommen, habe ich eine potenziell unangenehme Rangerbegegnung...

17.12.2019

Durch die Berge des Lichts 24





Nachdem ich lange Zeit das Tal des Bubb's Creek mit seinen fantastischen Wasserfällen hoch gelaufen bin, gelange ich auf die Southern Sierra High Route, die Dritte der überwiegend weglosen Routen in der Sierra Nevada, der ich folge.

16.12.2019

15.12.2019

Durch die Berge des Lichts 22




Ich frühstücke im Tarp und gehe gegen 7 Uhr los.
Schon bald muss ich aus dem Hochtal über einen recht steilen Felshang aussteigen. Dafür ist der Abstieg auf der anderen Seite in ein weiteres Hochtal ziemlich flach.

14.12.2019

Durch die Berge des Lichts 21




South Fork King River verlasse ich über einen sehr steilen, langen, mühevollen Anstieg. Das Tal des Cartridge River wird von sehr vielen, idyllischen Waldseen gesprenkelt. Der Höhepunkt des Tages ist dann aber Marion Lake, mit seiner überirdischen, azurblauen Farbe. Schließlich erlebe ich noch einen farbenprächtigen Sonnenuntergang auf dem Red Pass.

13.12.2019

12.12.2019

Durch die Berge des Lichts 19





Am Thunderbolt Pass, direkt unter den markanten Gipfeln der Palisaden, habe ich eine unerwartete Begegnung.

11.12.2019

Durch die Berge des Lichts 18




Heute steige ich in den Le Conte Canyon ab, ein Mini Yosemite Valley mit glatten Granitwänden. Später erreiche ich dann das nette Städtchen Bishop, wo ich mich neu verpflege.

10.12.2019

Durch die Berge des Lichts 17




Der heutige Tag führt mich durch alpine Tundralandschaften voller Seen zum Muir Pass, hinter dem ein langer Abstieg erfolgt.

09.12.2019

Durch die Berge des Lichts 16




Der heutige Wandertag bringt eine hochalpine Überquerung der spektakulären Glacier Divide mit sich. Bergwelten vom Feinsten!

08.12.2019

Durch die Berge des Lichts 15




Nach einer milden Nacht steht morgens noch der fast volle Mond am Himmel.
Am Brown Bear Lake treffe ich Pat und Peggy, ein älteres Paar das dort zeltet und die Sierra gut kennt. Sie haben von noch niemandem gehört, der über den White Bear Pass gegangen ist...

07.12.2019

Durch die Berge des Lichts 14





Nach einer milden, ruhigen Nacht bin ich frühmorgens wieder unterwegs. Zunächst ist das Tal des Laurel Creek offen und flach. An einer Blockhalde sehe ich ein Pika, das ist ein unscheinbares, kleines Nagetier mit großen Ohren, dass in der alpinen Zone stets zwischen großen Felsblöcken lebt. 
Später fällt das Tal steil ab und ich kann den Pfad nicht mehr erkennen.

04.12.2019

Durch die Berge des Lichts 11





Zum Sonnenaufgang um 6:30  gehe ich los, talabwärts. Nachdem ich ja schon gestern Abend festgestellt hatte, dass ich wegen der steilen Schneefelder am Iceberg Lake nicht der Sierra High Route weiter folgen kann, habe ich  beschlossen auf dem John Muir Trail nach Devil“s Postpile zu laufen.

03.12.2019

Durch die Berge des Lichts 10






Nach einer nicht zu kalten und windigen Nacht breche ich erst gegen 7 Uhr auf, spät für meine Verhältnisse!
Bald bin ich wieder an der Stelle bis zu der ich gestern erkundet hatte. Ein Pfad, der recht gut erkennbar ist, führt entlang von steilen Klippen nach oben zu einem Wasserfall. 
Ab dort wird die Orientierung schwieriger, in einem großen Bogen müssen Steilabstürze umgangen werden. Einige Zeit lang lasse ich das GPS angeschaltet. Von unten sah hier alles steil aus, aber es gibt auch flache Becken und das Vorankommen ist technisch einfach.
Schließlich geht es an einem Bach über steile Granitrippen weiter hoch. Das entpuppt sich als einfacher als es aussieht....