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30.10.2023

Auf dem Desert Trail durch die Wüsten der USA 8 Kelso Depot (Baker) - I 15 (Las Vegas)

 



4 Tage, 108 Kilometer, 2931 Höhenmeter


Am nächsten Morgen stehen wir bereits um 7 Uhr an der Straße um nach Baker zu trampen, wo wir neuen Proviant kaufen wollen. Schon bald hält jemand an, der uns fragt, ob wir Wasser brauchen. Ja, Amerikaner sind oft hilfsbereit! Dann kommt eine Rangerin auf ihrem Morgenspaziergang vorbei und eine andere hält bei uns an. Sie will die Toilette am Kelso Depot reinigen und fährt danach zurück nach Baker, darf uns aber nicht mitnehmen. Doch nach einer Dreiviertelstunde haben wir Glück, die etwa 35-jährige Biologin Jenna aus Toronto hält an und nimmt uns mit. Die Forscherin führt in der Mojave Wüste Untersuchungen für ihre Doktorarbeit über die Fraßgewohnheiten von Ameisen durch. Sie bestätigt uns dann auch, dass es hier viel geregnet hat, doppelt so viel als in normalen Jahren!

28.10.2023

Auf dem Desert Trail durch die Wüsten der USA 7 Ca 62 (Twentynine Palms) - Kelso Depot ( Baker)

 




5,5 Tage, 135 Kilometer, 3114 Höhenmeter Aufstieg


Auf diesem einsamen Abschnitt in der südlichen Mojave Wüste, lernen wir was Durst ist, treffen einen merkwürdigen alten Mann,  müssen Klettereien in den Granite Mountains absolvieren, laufen den wasserreichen Bull Canyon hinab und durchqueren die bizarren Kelso Sanddünen. 

20.10.2023

Auf dem Desert Trail durch die Wüsten der USA 6 Durch den Joshua Tree Nationalpark - Chiriaco Summit- CA 62 (Twentynine Palms)

 



3 Tage, 100 Kilometer, 1767 hm Aufstieg


Dieser Abschnitt des Desert Trail führt uns durch den einsamen Ostteil des berühmten Joshua Tree Nationalparks und die markanten Berge des Coxcomb.

18.10.2023

Auf dem Desert Trail durch die Wüsten der USA - 5 Mecca - Chiriaco Summit

 




3 Tage, 64 Kilometer, 2011 hm Aufstieg


In diesem Abschnitt durchqueren wir zunächst die Mecca Hills, ein Labyrinth aus Sandstein Canyons, was ein wenig den bekannten Schluchten in Utah ähnelt. Anschließend geht es durch die Orocopia Mountains, wo wir einen langen Anstieg über felsige Grate zum gleichnamigen Gipfel bewältigen müssen. Nach einem Streit laufen wir eineinhalb Tag getrennt, finden uns aber schließlich wieder…

17.10.2023

Auf dem Desert Trail durch die Wüsten der USA - 4 S 22 (Salton City) - Mecca

 



2 Tage, 35 Kilometer, 918 hn Aufstieg

Auf diesem Abschnitt im Anza Borrego Desert State Park durchqueren wir das zerklüftete Calcite- Wonderstone Gebiet, überwiegend weglos mit zahlreichen An- und Abstiegen.

14.10.2023

Auf dem Desert Trail durch die Wüsten der USA - 3. Desert Ironwoods Camp - S 22 (Salton City)





1 Tag, 24 Kilometer, 319 hm Aufstieg


Nachdem wir uns in dem RV- Park neu verpflegt und mit Wasser versorgt haben, sind wir schon um 10:30 wieder unterwegs. Der nächste, sehr kurze Abschnitt führt uns durch die Borrego Badlands. Borrego ist übrigens der spanische Name für die Wüsten- Dickhornschafe die hier leben. Im Gegensatz zu unserer letzten Etappe, auf der wir ein reiches Pflanzenleben bewundern konnten, sind die Badlands sehr unwirtlich und kaum bewachsen. Wir folgen alten Fahrspuren, laufen teilweise aber auch querfeldein. Unser Nachtlager schlagen wir in einem schmalen Bachbett auf. Ganz in der Nähe liegt eine einzige, schon vor langer Zeit umgefallene Palme. In den USA gibt es nur eine eine Palmenart, die Kalifornische Fächerpalme. Später unternehmen wir dann noch einen Abendspaziergang, bei dem wir eine weglose Abkürzung für morgen erkunden. Dabei entdecken wir die Palmenoase 17-Palms, ein Anblick wie man ihn sich kaum kontrastreicher in dieser abweisenden Wüste vorstellen kann. Das Abendlicht ist fantastisch. Was unter der grellen Mittagssonne furchtbar öde und abweisend wirkt, ist zu dieser späten Stunde einfach nur schön.

13.10.2023

Auf dem Desert Trail durch die Wüsten der USA - 2. Jacumba - Desert Ironwoods Camp







3,5 Tage, 96 Kilometer, 1982 hm Aufstieg


Es ist schon fast Mitternacht, als wir in San Diego ankommen. Erstaunlich rasch können wir unsere Rucksäcke vom Gepäckband nehmen und laufen dann direkt aus dem Flughafengebäude in die Nacht. Es tut gut, nach der langen unbeweglichen Zeit im Flugzeug endlich mal wieder zu laufen, daher sparen wir uns das Taxi. Es ist erstaunlich ruhig und die Route führt auf Radwegen entlang des Hafens in die Stadt, wo wir ein Zimmer für die erste Nacht gebucht haben. 

Am nächsten Morgen, dem 24.3 sind wir halbwegs ausgeruht und unternehmen einen Spaziergang zum Hafen, wo eine malerische, alte spanische Galeere als Museum dient. Wir frühstücken in einem Café und merken gleich, dass die USA zur Zeit ziemlich teuer sind, etwa 40 Euro für uns beide für ein Frühstück was o.k, aber nicht übertrieben üppig ist…

Nachdem wir ausgecheckt haben, nehmen wir die grüne S-Bahn zum El Cajon Transitcenter, wo der kleine Bus 888, der nur zweimal in der Woche fährt, um  16:10 losrollt. Die resolute Fahrerin will wissen, was wir vorhaben, und wirkt ziemlich entsetzt, als wir erzählen, dass wir durch die Wüste laufen wollen. Im Gegenzug finden wir unsere Mitreisenden teilweise auch ziemlich merkwürdig, mit schlechten Zähnen und T-Shirts die für die Waffenlobby NRA werben. Gegen 18:45 kurz bevor es dunkel wird, erreichen wir dass kleine Örtchen Jacumba und lassen es uns nicht nehmen, zunächst zur mexikanischen Grenze zu laufen, die von einem hohen Metallzaun markiert wird, der sich von hier weit über die Hügel erstreckt. Es dauert nicht lange, bis eine Geländewagen der Border Patrol auftaucht, uns aber nicht beachtet. Während die Sonne untergeht, laufen wir dann zunächst entlang einer asphaltierten Straße weiter. Wir wollen einen Platz zum Zelten finden, bevor es komplett dunkel ist, aber als wir in einen Seitenweg abbiegen, taucht schon wieder ein Wagen des Grenzschutzes auf. Etwas abseits finden wir dann aber doch noch ein Plätzchen, halbwegs sichtgeschützt von einigen Büschen. Da wir vorhaben, im Anschluss an diese Wüstentour getrennt voneinander in Kanada etwas zu unternehmen, haben wir zwei kleine Zelte dabei, bauen jetzt aber nur eines auf. Darin ist es zwar eng, aber immerhin kuschelig warm, da es draußen bald ziemlich kalt wird. 

06.10.2023

Auf dem Desert Trail durch die Wüsten der USA - 1. Einführung






Bereits seit meinem ersten Kontakt mit der Wüste vor über 30 Jahren in Afrika, bin ich von diesem Lebensraum begeistert. Während Sahara und Gobi ziemlich bekannt sind, gibt es auch in den USA einen großen Wüstengürtel, der sich von der mexikanischen Grenze bis nach Oregon im Norden erstreckt. Schon in den 90’er Jahren hatte ich etwas vom Desert Trail gehört, einer Wanderroute die diese Trockengebiete durchquert. Allerdings gab es wenig Informationen dazu und tatsächlich geriet die Idee für einen langen Wüstentrail, die schon in den 60’er Jahren entstanden war, um das Jahr 2000 herum ziemlich in Vergessenheit. Dabei hatte eine Gruppe die sich „Desert Survivors“ nennt, die Route ohne GPS und digitale Tools bereits in den 90’er Jahren kartiert und eine Serie von umfangreichen Führern zum Desert Trail verfasst. Offenbar waren die „Survivors“ aber ziemlich frustriert, nachdem die Nominierung ihres Wegs für einen „National Scenic Trail“ gescheitert war. Die komplette Route ist etwa 2400 Kilometer lang, wobei gerade auf den langen weglosen Abschnitten in der Realität erheblich mehr Kilometer zusammen kommen. Die tatsächlich gelaufene Strecke von Mexico nach Oregon ist wahrscheinlich sehr viel länger…

05.10.2023

Durch das Rila Gebirge in Bugarien





9 Tage, 156 Kilometer, 7475 Meter Aufstieg, 


Es ist schon fast ein Jahr vergangen, nachdem wir unsere Wandersaison 2022 in Bulgarien beendet haben. Jetzt kommt mein Blogeintrag dazu. 

22.03.2023

Auf dem Transcaucasian Trail durch Armenien 6 Yeghegnadzor-Martiros



 Armenien 6 Yeghegnadzor- Martiros 2 Tage, 55 Kilometer, 2731 Höhenmeter


Auf unserem letzten Abschnitt in Armenien, gelangen wir durch eine spektakuläre Schlucht, in der wir die seltenen Bezoarziegen beobachten. Leider findet unsere Wanderung dann ein Ende, als wir vom Militär zurückgeschickt werden, da der ganze Süden Armeniens nach dem aserbeidschanischen Angriff abgeriegelt ist. 

21.03.2023

Auf dem Transcaucasian Trail durch Armenien 5 Sevan-Yeghegnadzor

 


Armenien 5 Sevan- Yeghegnadzor 6 Tage, 147 Kilometer, 3842 Höhenmeter


Auf dem nächsten Abschnitt durchqueren wir die eindrucksvollen Gekham Berge, mit über 3000 Meter Höhe aufragenden Vulkankratern.

20.03.2023

Auf dem Transcaucasian Trail durch Armenien 4 Dilijan- Sevan

 


Armenien 4 Dilijan-Sevan 3 Tage, 66 km, 2923 Höhenmeter Aufstieg


Auch auf diesem Abschnitt wandern wir zunächst noch durch die ausgedehnten Laubwälder des Dilijan Nationalparks. 

16.03.2023

Auf dem Transcaucasian Trail durch Armenien 3 Tumanyan-Dilijan

 


Armenien 3 Tumanyan-Dilijan 5 Tage, 109 Kilometer, 5184 Höhenmeter Aufstieg


Auf diesem Abschnitt erkunden wir den Dilijan Nationalpark, in dem es Wälder gibt, mit denen man im trockenen Armenien gar nicht rechnet. 

14.03.2023

Auf dem Transcaucasian Trail durch Armenien 2 Stepanavan-Tumanyan

 



Armenien 2 Stepanavan-Tumanyan 2 Tage, 44 km, 1098 Meter Aufstieg


Nachdem wir ein großes Brot gegessen haben und später noch Weintrauben und Pfirsiche in einem Gemüseladen kaufen, wandern wir aus dem Ort heraus. Im nächsten Abschnitt erwarten uns etwas Wald und spektakuläre Vulkanschluchten.

13.03.2023

Auf dem Transcaucasian Trail durch Armenien 1 Hartashan- Stepanavan

Armenien 1 Hartashan- Stepanavan 2 Tage, 50 Kilometer, 922 Höhenmeter Aufstieg



Unsere Route in Armenien


Seit diesem Jahr, 2022 ist der Transcaucasian Trail in Armenien eröffnet. Auf 827 Kilometer kann man das ganze Land von Norden nach Süden durchqueren. Nachdem wir unseren Aserbeidschan Plan an den Nagel hängen müssen, ist dies eine tolle Herausforderung in den letzten uns in der Kaukasausregion verbleibenden Wochen. 

08.03.2023

Durch den Kaukasus 9 Runde Lagodekhi Nationalpark

 



9. Runde Lagodekhi Nationalpark 2 Tage, 44 Kilometer, 2625 Höhenmeter Aufstieg


Zum Abschluss unserer Wanderungen in Georgien unternehmen wir eine Rundtour durch den Lagodekhi Nationalpark, das älteste Naturreservat des Landes. 

Durch den Kaukasus 8 Von Omalo nach Artana

 


8. Omalo-Artana 5 Tage, 58 Kilometer, 4664 Höhenmeter Aufstieg


Auch hinter Omalo wandern wir auf dem nächsten Abschnitt unserer Kaukasus Wanderung lange über aussichtsreiche Kämme weiter durch Tusheti. 

28.02.2023

Durch den Kaukasus 7 Von Juta nach Omalo über den Borbalo Pass

 







7. Juta-Omalo 7 Tage, 109 Kilometer, 6232 Höhenmeter Aufstieg


Der nächste Abschnitt soll uns über eine wenig bekannte Route über lange Grate von Juta nach Omalo führen. 

27.02.2023

Durch den Kaukasus 6 Runde Khelitsadi Seen

 



4 Tage, 54 Kilometer, 3281 Höhenmeter Aufstieg


Auf dem nächsten Abschnitt gelangen wir in den Ostkaukasus, auf der anderen Seite von Südossetien, der russisch kontrollierten Provinz, in die man nicht rein kommt. Wir wandern in der Nähe des 5015 Meter hohen Vulkans Kazbegi, und erhalten wunderbare Eindrücke der Landschaft, die ganz anders als im Westen des Kaukasus ist. 

23.02.2023

Durch den Kaukasus 5 Ambrolauri - Atskuri (Borjomi)

 




7 Tage, 109 Kilometer, 6232 Höhenmeter Aufstieg


Der nächste Abschnitt führt uns durch Hügelland in die Berge des Kleinen Kaukasus, wo wir im Borjomi Nationalpark tolle Wälder und eher sanfte, grüne Bergkämme vorfinden. 

22.02.2023

Durch den Kaukasus 4 Lalkhori- Ambrolauri

 


8 Tage, 132 Kilometer, 6221 Höhenmeter Aufstieg

Nach einem leckeren Frühstück mit warmem Buchweizen, Kartoffeln und Salat sind wir um 8 Uhr wieder unterwegs. Bald nehmen uns ein englischer Pakistani und seine Frau, die in Dubai arbeiten ein Stück mit. Kurz danach hält ein Wagen mit 4 Russen. Wir beteiligen uns an ihren Fahrtkosten, können leider aber mit den Erklärungen ihres russischsprachigen Guides nichts anfangen. Am sogenannten „Tower of Love“, einem Wehrturm der über einem Fluss aufragt, stehen um die fünfzig Autos, deren Insassen für den Zugang zum Turm bezahlen und reichlich Fotos machen. Tourismus konzentriert sich eben immer auf einige Sehenswürdigkeiten…

Gegen 10.30 sind wir wieder in Lalkhori und wandern zurück nach Iprari, ab wo wir dann der Hauptroute von Ushguli nach Mestia ein Stück folgen. In Khalde gönnen wir uns Bier und Cola auf der Terrasse eines Guesthouses und folgen dann einem Fahrweg weiter im Tal der Khaldechala. Hier wimmelt es von Touristen und wir wissen ziemlich genau, warum wir diesen wohl beliebtesten Wanderweg Georgiens gerne bald wieder verlassen…

11.02.2023

Durch den Kaukasus 3 - Mestia-Lalkhori

 



6 Tage, 93 Kilometer, 5864 hm Aufstieg


Da ich morgens noch ein Radiointerview via Handy gebe, starten wir erst gegen Mittag. Wir durchqueren Mestia und steigen auf der anderen Seite der Mulkhura wieder bergan, wobei wir schöne Aussichten zurück auf den Ort mit seinen zahlreichen Wehrtürmen erhalten. 

04.02.2023

Durch den Kaukasus 2 - Kvemo Marghi - Mestia


 

5 Tage, 84 Kilometer, 6199 hm Aufstieg

Als wir an den Häusern des Ortes vorbei gehen, wird uns klar, warum es hier so wenig zu kaufen gibt: Die Menschen sind überwiegend Selbstversorger, mit Gemüsegärten, Hühnern, Kühen und Schweinen. 

Der Weg hinter dem Ort ist zunächst gut markiert, später müssen wir aber immer mal wieder etwas suchen, bevor wir die nächste Kennzeichnung entdecken. Schon bald müssen wir einen Bach über ein schmales Holzbrett überqueren. Kein Problem, allerdings sind wir überrascht, wie sehr sich das Brett biegt!

Ein Stück weiter stehen wir am nächsten Wildbach, der sicher auch problemlos zu durchwaten wäre. Da hier aber auch ein dünner Baumstamm quer über dem Gewässer liegt, beschließen wir, diesen als Brücke zu benutzen.

03.02.2023

Durch den Kaukasus - 1. Koko - Kvemo Marghi



4 Tage, 72 km, 4399 hm Aufstieg


Am nächsten Tag folgen wir zunächst auf einem Fahrweg dem Khobi Tal aufwärts. Leider werden gerade in diesem tollen Urwaldtal neue Staudämme gebaut, daher begegnen uns etliche Lkws. Der Wald an den steilen Hängen ist subtropisch dicht und besteht aus vielen Laubbaumarten, darunter Orientbuchen und Esskastanien. Im Kaukasus gibt es noch großflächig intakte Waldlandschaften, die mindestens 50.000 Hektar groß sein müssen, ohne Siedlungen, Infrastruktur, Industrie und Holzeinschlag. Bis 2015 gab es die letzte dieser IFL- genannten Gebiete in Südrumänien. Leider nahm danach der Holzeinschlag so stark zu, dass dieser Status dann aberkannt wurde. Dagegen ist in Georgien die Karte dieser Intakten Waldlandschaften (IFL) noch immer großflächig eingefärbt. Es bleibt zu hoffen, dass es hier auch in Zukunft noch unverbaute Täler geben wird. 

Durch den Kaukasus - Die Anreise





2. Die Anreise


Von Stuttgart über Istanbul kommen wir am frühen Morgen in Tiflis, der Hauptstadt Georgiens an. Am Geldautomaten des Flughafens ziehen wir die georgische Währung Lari und erwerben an einem Bankschalter eine Karte, auf die wir an einem Automaten ziemlich umständlich Guthaben für die Fahrt ins Zentrum laden, 3 Lari, umgerechnet einen Euro kostet die Fahrt. Während wir in der Sonne vor dem Flughafengebäude warten, bieten uns etliche Taxifahrer die Fahrt in die Stadt für 20 Euro an, aber wir warten geduldig, bis um 7 Uhr der erste Bus fährt, und uns die zwanzig Kilometer bis zum Bahnhof im Stadtzentrum bringt, der etwas verborgen liegt. Wir wollen eigentlich einen Zug nach Zugidi nehmen, erfahren aber das der über Tage ausgebucht ist…

Durch den Kaukasus - Die Idee

 



Schon seit langem hatte Anke und mich der Kaukasus fasziniert, die bis über 5600 Meter hohe Gebirgskette zwischen Schwarzem- und Kaspischem Meer. 2022 sollte es dann so weit sein, wir hatten uns die komplette Durchquerung dieser Gebirgskette vorgenommen. Leider wurde dann die auf russischem Territorium liegende, nördliche Hälfte durch den Angriff diesen Landes auf die Ukraine im Prinzip unzugänglich, was auch für Abchasien galt, eine ehemals georgische Provinz, die aber schon seit langem unter russischer Kontrolle steht. Also wollten wir uns im Wesentlichen auf Georgien beschränken und schließlich in Aserbaidschan das Kaspische Meer erreichen. Später sollte sich dann aber herausstellen, dass die aserbaidschanischen Landgrenzen wegen Covid noch geschlossen sind, so dass wir als Alternative noch Armenien erkundeten. 





07.06.2022

Urwälder der Karpaten



Nach meiner 6.000 km langen Wanderung im letzten Jahr durch Deutschlands Wälder unter dem Titel "Waldbegeisterung", bin ich Ende März diesen Jahres in die Karpaten aufgebrochen um auf die letzten Mitteleuropäischen Urwälder und ihre Bedrohung aufmerksam zu machen - natürlich wieder zu Fuß!

Leider musste ich auf Grund des schrecklichen Krieges die Ukraine auslassen, aber in der Slowakei und Rumänien gibt es noch einige Urwälder, die ich mir genauer anschaue! Dort bin ich auch auf diese gigantische Ulme gestoßen, die ihr im Bild sehen könnt.

Ich berichte wieder laufend über meine Wanderung in meinem Blog www.gerald-klamer.de






22.02.2021

Waldbegeisterung

 


Am Freitag ist es soweit: Mein neues Projekt Waldbegeisterung startet!


Dabei will ich meine Leidenschaft für den Wald als Förster mit meiner Liebe zum Wandern zusammenführen. Auf einer 6000 Kilometer langen Strecke besuche ich die meisten größeren Waldgebiete Deutschlands, fast alle Nationalparks und zahllose weitere Stationen, von bereits naturnah wirtschaftenden Forstbetrieben, über Wissenschaftler die zum Thema Wald forschen zu Bürgerinitiativen, die sich für diesen Lebensraum einsetzen. 


Mein Ziel ist es auf die Situation des Waldes nach drei katastrophalen Dürrejahren aufmerksam zu machen. Dabei geht es natürlich auch um den Klimawandel, in diesem Zusammenhang aber vor allem darum, wie eine Bewirtschaftung aussehen muss, die den Wald stabiler macht und nicht zusätzlich schwächt. 


Während der Wanderung, die etwas bis Mitte November dauern wird, könnt ihr mich auf meinem neuen Blog „Waldbegeisterung“, sowie in den sozialen Medien virtuell begleiten. Es wird bestimmt spannend!




21.02.2021

Alpentraverse 2020 - 4 Monate von Berchtesgaden zum französischen Mittelmeer 28 Isola - Menton (Mittelmeer)

 





Bevor ich das Mittelmeer erreiche, erlebe ich tiefen Frost, der Wasserfälle über Nacht gefrieren lässt und die atemberaubende Hirschbrunft. 

18.02.2021

Alpentraverse 2020 - 4 Monate von Berchtesgaden zum französischen Mittelmeer 27 Pontechianale - Isola

 




Auf dieser Etappe, kurz vor dem Mittelmeer,  erreiche ich den Mercantour Nationalpark. Noch einmal zeigen sich die Alpen in ihrer ganzen Schönheit und Großartigkeit!

03.02.2021

29.01.2021

Alpentraverse 2020 - 4 Monate von Berchtesgaden zum französischen Mittelmeer 24 Ceresole Reale - Val d' Isère

 



In diesem Abschnitt überschreite ich die Grenze nach Frankreich und erreiche damit den Vanoise Nationalpark, der mit Gran Paradiso verbunden ist.