Auf diesem Abschnitt erkunde ich eine Variante des GPT, die langes Straße laufen ersetzt.
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29.11.2018
28.11.2018
Greater Patagonian Trail 2018- 12 von Coyhaique nach Villa Cerro Castillo
Zunächst muss ich wilde Seen in schlechtem Wetter bewältigen und überquere dann das Cerro Castillo Massiv, in dem inzwischen herbstliche Verhältnisse eingekehrt sind...
27.11.2018
Greater Patagonian Trail 2018- 11 von Palena nach La Junta auf dem Rio Palena
Auf diesem Abschnitt paddele ich etwa 100 Kilometer des Rio Palena, und erlebe dabei wie der Fluss nach langem Dauerregen mächtig anschwillt...
24.11.2018
Greater Patagonian Trail 2018- 10 von Villa Rivadavia nach Palena
Auf diesem Abschnitt paddele ich lange über mehrere, durch kurze Flussabschnitte verbundene Seen und wandere dann durch das Vorland der Anden auf der argentinischen Seite. Mancher Abschnitt stellt sich dabei als überraschend schwierig heraus...
21.11.2018
Greater Patagonian Trail 2018- 9 von Lago Puelo nach Villa Rivadavia
Auf diesem Abschnitt habe ich mit zahlreichen Schwierigkeiten zu kämpfen, werde dafür aber auch mit einsamer, schöner Wildnis belohnt.
14.11.2018
Greater Patagonian Trail 2018- 8 von Cochamo nach Lago Puelo
Auf diesem Abschnitt erkunde ich das Cochamo- Tal, das "Yosemite" Patagoniens und gelange schließlich entlang des Rio Puelo wieder nach Argentinien.
08.11.2018
Greater Patagonian Trail 2018- 6 von Puerto Maihue nach Peulla
Die Durchquerung des Puyehue Nationalparks, mit dampfenden Lavafeldern, die erst beim letzten Ausbruch des Vulkans, im Jahr 2011 entstanden sind, ist ein weiterer großer Höhepunkt meiner Patagonienwanderung.
09.10.2018
Greater Patagonian Trail 2018 - 1 Vor dem Start
Nachdem ich Anfang 2017 bereits auf dem Greater Patagonian Trail unterwegs war, und mir die zwei Monate in denen ich von Chile's Hauptstadt Santiago bis in die Araukarienwälder Nordpatagoniens gelaufen war, sehr gut gefallen hatten, stand für mich schnell fest, dass ich 2018 meinen Weg weiter in Richtung Süden fortsetzten möchte.
Zur Vorbereitung konsultiere ich wieder intensiv die hervorragende Internetseite von Jan Dudeck, dem Erfinder dieses in Südamerika einmaligen Weitwanderweges. Bald merke ich, dass es sich bei den vielen Seen und Flüssen in Patagonien richtig lohnt, mein kleines Packraft mitzunehmen, zumal in einigen Gegenden die Alternative zum Paddeln nicht schöne Wege, sondern endlose Straßenabschnitte sind.
Ich habe drei Monate Zeit und natürlich ist mir klar, dass ich auch diesmal nicht bis in den äußersten Süden des Kontinents gelangen werde. Wie weit ich komme, wird sich herausstellen, auf jeden Fall wartet wieder ein interessantes Abenteuer auf mich!
18.11.2013
Patagonien 4 - Durch Nahuel Huapi 2
Der Tronador und die rosa gefärbten Wolken spiegeln sich im klaren Wasser des Sees.
Es macht mir viel Freude durch den morgendlich stillen Südbuchenwald der von einigen sumpfigen Lichtungen durchsetzt ist aufzusteigen. Der Pfad ist gut zu erkennen und führt zuletzt durch niedrigen Buschwald bevor ich eine natürliche Aussichtskanzel aus Granitfelsen erreiche. Steile, glatte ein wenig an Yosemite erinnernde graue Wände fallen zum Lago Frey und zum Fjord Brazo de la Tristeza des riesigen Nahuel Huapi Sees ab. Das helle Grün der Wälder bietet schöne Kontraste zu den Gletschern des Monte Tronador. Leider ist die Sonne schon zu hoch gestiegen, so dass die Fotobedingungen nicht mehr gut sind. Bernd hatte ganz recht, abends kann man hier viel schönere Bilder machen!
Bei der Rückkehr zeigt sich die Laguna Ilon jetzt im klaren Morgenlicht.
Es macht mir viel Freude durch den morgendlich stillen Südbuchenwald der von einigen sumpfigen Lichtungen durchsetzt ist aufzusteigen. Der Pfad ist gut zu erkennen und führt zuletzt durch niedrigen Buschwald bevor ich eine natürliche Aussichtskanzel aus Granitfelsen erreiche. Steile, glatte ein wenig an Yosemite erinnernde graue Wände fallen zum Lago Frey und zum Fjord Brazo de la Tristeza des riesigen Nahuel Huapi Sees ab. Das helle Grün der Wälder bietet schöne Kontraste zu den Gletschern des Monte Tronador. Leider ist die Sonne schon zu hoch gestiegen, so dass die Fotobedingungen nicht mehr gut sind. Bernd hatte ganz recht, abends kann man hier viel schönere Bilder machen!
Bei der Rückkehr zeigt sich die Laguna Ilon jetzt im klaren Morgenlicht.
Laguna Ilon mit Monte Tronador
17.11.2013
Patagonien 3 - Durch Nahuel Huapi 1
Nachdem wir noch einmal bei Uribe das Frühstück genossen haben, laufen wir zum Busbahnhof, und nehmen bald darauf in dem komfortablen Doppeldecker der Linie Andesmar Platz.
Es sind nicht nur die Sitze bequem, nein, ein Steward serviert sogar Sandwiches und Kaffee!
Bis Osorno fahren wir auf einer Autobahn durch intensiv genutztes Agrarland. Danach wird die Landschaft immer schöner. Rechts ragen der perfekt geformte Kegel des Vulkans Osorno und sein Nachbar Calbuco auf. Im Puyehue Nationalpark auf der chilenischen Seite der Grenze sehen wir den gleichnamigen, schneebedeckten Vulkan, der aber nicht so „klassisch“ vulkanisch geformt ist.
Der Grenzübertritt nach Argentinien dauert eine Stunde, dann geht es bei herrlichem Wetter weiter zum Andenhauptkamm, den wir am Paso Cardenal Antonio Samore überqueren.
Kurz danach wird der Bus langsamer und bleibt dann einfach stehen.
Mich wundert wie gelassen sowohl die Passagiere als auch Fahrer und Stewart bleiben. Natürlich unternimmt der Fahrer einige fruchtlose Neustartversuche.
Aber es dauert dann doch ziemlich lange, bis die Motorhaube geöffnet und Reparaturversuche gestartet werden.
Nach einiger Zeit verlassen die meisten Reisenden den Bus, und lassen sich in der Sonne am Fahrbahnrand nieder. Glücklicherweise gibt es hier fast keine Tabanos…
Es sind nicht nur die Sitze bequem, nein, ein Steward serviert sogar Sandwiches und Kaffee!
Bis Osorno fahren wir auf einer Autobahn durch intensiv genutztes Agrarland. Danach wird die Landschaft immer schöner. Rechts ragen der perfekt geformte Kegel des Vulkans Osorno und sein Nachbar Calbuco auf. Im Puyehue Nationalpark auf der chilenischen Seite der Grenze sehen wir den gleichnamigen, schneebedeckten Vulkan, der aber nicht so „klassisch“ vulkanisch geformt ist.
Der Grenzübertritt nach Argentinien dauert eine Stunde, dann geht es bei herrlichem Wetter weiter zum Andenhauptkamm, den wir am Paso Cardenal Antonio Samore überqueren.
Kurz danach wird der Bus langsamer und bleibt dann einfach stehen.
Mich wundert wie gelassen sowohl die Passagiere als auch Fahrer und Stewart bleiben. Natürlich unternimmt der Fahrer einige fruchtlose Neustartversuche.
Aber es dauert dann doch ziemlich lange, bis die Motorhaube geöffnet und Reparaturversuche gestartet werden.
Nach einiger Zeit verlassen die meisten Reisenden den Bus, und lassen sich in der Sonne am Fahrbahnrand nieder. Glücklicherweise gibt es hier fast keine Tabanos…
Buspanne im Niemandsland
16.11.2013
Patagonien 2 - Die Hornopirén Traverse 2
Über Nacht ist es kalt geworden, daher sind die Zelte am nächsten Morgen von einer dünnen Eisschicht überzogen. Sonne und Wolken kämpfen noch um die Vorherrschaft, daher bleiben wir länger im Lager als sonst.
Aber gegen 9.30 hat sich die Sonne endgültig durchgesetzt und wir starten in den neuen Morgen. Da ich fürchte bald in der dichten Vegetation völlig durchnässt zu sein, ziehe ich mir Regenhose und wasserdichte Socken an. Bernd hat zwar auch eine Regenhose im Rucksack zieht es aber vor mit seiner in Bolivien gebraucht gekauften Armeehose loszugehen. Tatsächlich ist der Wald auf dem Kamm schon wieder relativ gut getrocknet, so dass auch ich schon bald mein Regenzeug ausziehe.
Hochwald wechselt sich immer wieder mit Gebüschen und kleineren Offenflächen ab. Große Granitblöcke und steile Felswände machen das Terrain ziemlich unübersichtlich. Der Kamm ist keineswegs eben sondern fordert häufige kurze An- und Aufstiege. Obwohl wir nur selten auf die Andeutung eines Pfades treffen kommen wir recht gut voran.
Aber gegen 9.30 hat sich die Sonne endgültig durchgesetzt und wir starten in den neuen Morgen. Da ich fürchte bald in der dichten Vegetation völlig durchnässt zu sein, ziehe ich mir Regenhose und wasserdichte Socken an. Bernd hat zwar auch eine Regenhose im Rucksack zieht es aber vor mit seiner in Bolivien gebraucht gekauften Armeehose loszugehen. Tatsächlich ist der Wald auf dem Kamm schon wieder relativ gut getrocknet, so dass auch ich schon bald mein Regenzeug ausziehe.
Hochwald wechselt sich immer wieder mit Gebüschen und kleineren Offenflächen ab. Große Granitblöcke und steile Felswände machen das Terrain ziemlich unübersichtlich. Der Kamm ist keineswegs eben sondern fordert häufige kurze An- und Aufstiege. Obwohl wir nur selten auf die Andeutung eines Pfades treffen kommen wir recht gut voran.
Weglos auf dem Kamm
10.11.2013
Patagonien 1 - Die Hornopirén Traverse 1

Bernd war mir im Trekkingforum durch seine Beiträge aus der ganzen Welt aufgefallen. Offenbar handelt es sich bei ihm um einen extrem erfahrenen Trekker. Da seine Schilderungen mich extrem neugierig gemacht hatten, nehmen wir schließlich Kontakt auf, und tauschen uns über lange Zeit lediglich per e- mail aus.
Dann im Mai letzten Jahres unternehmen wir endlich die erste Tour gemeinsam. Dabei handelt es sich um eine Harzüberquerung von West nach Ost. Da uns der Hexenstieg aber viel zu viel über Fahrwege führt, suchen wir uns eine eigene Route.
Diese entpuppt sich als sehr schön, mit schmalen, oft kaum noch erkennbaren Pfaden und auch kürzeren weglosen Teilstücken.
Bernd erzählt mir von seinem Plan schon bald für einige Monate nach Südamerika aufzubrechen. Leider kommt eine mehrmonatige Reise zur Zeit für mich nicht in Frage, aber vielleicht können wir uns ja für eine Zeit lang zusammen schließen?
Ab Dezember will Bernd in Patagonien unterwegs sein, dass könnte für eine gemeinsame Tour passen.
Einer seiner dort geplanten Treks scheint mir besonders interessant zu sein. Bernd möchte den Hornopiren Nationalpark und auch einen Teil des angrenzenden, privaten Pumalin Parks durchqueren.
Allerdings gibt es auf der geplanten Route keine Wege, sondern extrem dichte, gemäßigte Regenwälder, steile Berge und große Gletschergebiete. Die Route hat er lediglich mit den Bildern aus Google Earth geplant.
Von Anfang an ist uns klar, dass der geplante Trek, auf dem wir Nahrung für 20 Tage mitnehmen wollen, extrem schwer ist. Wahrscheinlich werden wir die Route je nach den Verhältnissen häufig modifizieren müssen, und vielleicht ist der Plan auch komplett undurchführbar. Kurz gesagt, ein klassisches Abenteuer mit ungewissem Ausgang möchten wir erleben.
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