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23.11.2025

Durch Boliviens Cordillera Real 2

 


                8 Tage, 160 Kilometer, 8051 Höhenmeter Aufstieg

Zusammenfassung


Auf dem zweiten Abschnitt unserer 17-tägigen Cordillera Real Traverse über 324 Kilometer, überschreiten wir einige über 5000 Meter hohe Pässe und bewegen uns tagelang über 4500 Meter Höhe. Allerdings ist dies keine unberührte Bergwildnis, immer wieder folgen wir streckenweise unbefestigten Straßen und erleben wie in diesen großen Höhen Menschen leben. Das Wetter ist nach wie vor ziemlich schlecht mit Regen und Nebel. Ein Wintereinbruch verwandelt die Landschaft in ein Schneeparadies. Zwar passieren wir auch touristisch bekannte Ziele wie den Berg Huayna Potosi und den Condoriri Pass, bewegen uns aber ansonsten abseits von bekannten Routen. Schließlich beenden wir unsere Wanderung in Sorata. Zwar hat uns die Cordillera Real gefallen, aber unsere Touren in Argentinien und später in Peru empfinden wir als deutlich besser. 

20.11.2025

Durch Boliviens Cordillera Real 1


 

            9 Tage, 164 Kilometer, 8095 Höhenmeter Aufstieg

Zusammenfassung


Nach unserer letzten Wanderung in Argentinien reisen wir weiter nach Bolivien. Von der Hauptstadt La Paz nehmen wir dann einen Bus nach Cohoni, am Südende der Cordillera Real. Von dort wollen wir diese, wohl imposanteste Gebirgskette Boliviens auf einer etwa 300 Kilometer langen Route komplett nach Norden durchqueren. Die Regenzeit ist hier noch nicht vorbei, daher sind Nebel und Regen unsere ständigen Begleiter. Zunächst folgen wir überwiegend der Bikepackingroute „Mama Coca“ und lernen die Kulturlandschaft der Anden kennen, wo noch auf über 4000 Meter Höhe Kartoffeln angebaut werden. Schließlich wandern wir über zwei hohe Pässe weiter und gelangen im wilden Asurimarca Tal von über 5000 Meter Höhe bis in den Bergregenwald auf etwa 3000 Metern. Dabei bewältigen wir weglos sowohl sumpfiges, als auch sehr steiles, felsiges Terrain. Erst als wir das Gebiet verlassen wollen, stellen wir fest, dass wir durch ein privates Naturschutzgebiet gelaufen sind. Weiter geht es in den Cotopata Nationalpark, wo wir den Sillutinkara Trail, eine alte Inkaroute laufen wollen. Zahlreiche Informationstafeln am Anfang des Weges, verschweigen, dass dieser alte Inkapfad über weite Strecken ziemlich zugewachsen ist und uns zahllose Hindernisse entgegen setzt. Dafür entschädigt uns eine üppige Pflanzenpracht. Schließlich gelangen wir auf den bekannten El Choro Trail, dem wir von lediglich 1700 Meter bis über den 4860 Meter hohen Chucura Pass folgen. Bei La Cumbre erreichen wir dann eine Straße auf der wir zurück nach La Paz trampen um uns für den nächsten Abschnitt mit Essen zu versorgen.