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23.02.2024

Kluane 1 - Zum Kaskawulsh Gletscher

 



5 Tage, 86 Kilometer, 4421 Höhenmeter Aufstieg

Nachdem wir von British Columbia in den Yukon getrampt sind, folgen wir dem breiten Tal des Slim’s River zum spektakulären Kaskawulsh Gletscher im Kluane Nationalpark.

12.02.2024

In die Wildnis des Spatzizi 2

Im zweiten Teil unserer Wanderung auf dem Spatzizi Plateau erkunden wir die Wildnis um den Cold Fish Lake und wandern dann auf einer abenteuerlichen, wohl seit vielen Jahren nicht mehr benutzten Route zurück in die Zivilisation.

07.02.2024

In die Wildnis des Spatzizi 1

 



12 Tage, 250 Kilometer, 7590 Höhenmeter Aufstieg

Nach unserer langen Wanderung auf dem Great Divide Trail trampen wir zum Spatzizi Plateau Wilderness Park im nördlichen British Columbia. Ich war schon einmal vor über 30 Jahren in dieser ausgedehnten Wildnis aus Tundraplateaus und dicht bewaldeten Tälern, und wollte immer schon noch einmal hierher. Bei herrlichem Frühherbstwetter erleben wir die grandiose Landschaft des Plateaus und beobachten Karibus, Steinschafe und einen Vielfraß. Allerdings werden die Wege hier zum Teil seit vielen Jahren nicht mehr benutzt. Daher haben wir auch hier einige Herausforderungen zu bewältigen…

28.01.2024

Great Divide Trail 8 McBride - Kakwa Lakes (Prince George)

 



11 Tage, 178 km, 7286 Höhenmeter Aufstieg

Auf dem letzten und längsten Abschnitt des GDT nehmen wir für eine lange Strecke eine weglose Alternative, die uns auf einer spannenden Route über einen felsigen Grat führt. Wir haben mit schlechtem Wetter zu kämpfen und treffen einen der Initiatoren des Great Divide Trail, der uns mit vielen interessanten Informationen versorgt.

22.01.2024

Great Divide Trail 7 Jasper- McBride

 


7 Tage, 169 Kilometer, 4538 Höhenmeter

Auf dieser Etappe wird der Great Divide Trail deutlich schwieriger. Wir müssen uns durch ziemlich zugewachsene Abschnitte kämpfen, durchwaten reißende Gletscherflüsse, erleben dann aber auch die bisher wohl schönste Landschaft auf dem GDT in der Nähe von Mount Robson, dem höchsten Berg der kanadischen Rocky Mountains. 

18.01.2024

Great Divide Trail 6 Sasketchwan Crossing - Jasper


 


7 Tage, 182 Kilometer, 7651 Höhenmeter Aufstieg

Auf diesem Abschnitt erleben wir viele Höhepunkte unserer Wanderung auf dem Great Divide Trail: Wir werden von Dickhornschafen im Lager besucht, genießen die wohl schönste Aussicht über funkelnde Bergseen, haben traumhafte Lagerplätze und bewältigen eine weglose Route über mehrere Pässe auf der wir den ersten Grizzly der Wanderung sehen. 

12.01.2024

Great Divide Trail 5 Field-Sasketchwan Crossing




4,5 Tage, 100 Kilometer, 4347 Höhenmeter



Der bekannte Iceline Trail führt uns am Rand von Gletschern entlang, wir wandern auf abenteuerlichen Pfaden ins Amiskwi Tal, werden von einem Gewitter auf einem Gebirgskamm überrascht und erleben dann im breiten Howse River Tal eine neue Facette des GDT.

08.01.2024

Great Divide Trail 4 Banff- Field



                    
3,5 Tage, 110 Kilometer, 4903 Höhenmeter

Auf diesem Abschnitt passieren wir malerische Seen hinter Banff, laufen durch ein großes Waldbrandgebiet und folgen dem Rockwall Trail im Kootenay Nationalpark.

06.01.2024

Great Divide Trail 3 Bolton Creek - Banff

 



5 Tage, 121 Kilometer, 4310 Höhenmeter

Auf unserer Wanderung von Bolton Creek nach Banff erleben wir eine fantastische Morgenstimmung am Kananaskis Lake, werden von Murmeltieren belagert, wandern über einen aussichtsreichen Grat und begegnen einer Elchkuh mit ihren Jungen.

03.01.2024

Great Divide Trail 2 Blairmore - Bolton Creek

 




7,5 Tage, 195 Kilometer, 7499 Höhenmeter Aufstieg

Auf dieser Etappe wandern wir lange Zeit auf einem erst 2022 eröffnetem Abschnitt des GDT, dem Highrock Trail. Es geht durch weite Wälder und über offene Kämme, häufig direkt neben der steil aufragenden Felsmauer der Rocky Mountains. Wir überqueren einen flachen, alpinen Pass, erleben einen traumhaften Sonnenaufgang an einem See und treffen kaum andere Menschen.

26.12.2023

Great Divide Trail 1 Waterton - Blairmore


 

6,5 Tage, 131 Km, 6894 hm


Der Great Divide Trail verläuft in den kanadischen Rocky Mountains über etwa 1100 Kilometer von der US-Grenze im Waterton Nationalpark auf  dem Kamm des Gebirges nach Norden und durchquert dabei so bekannte Gebiete wie die Nationalparks von Banff und Jasper, aber auch viele weitere, weniger bekannte Naturschutzgebiete. Nach Meinung vieler, handelt es sich dabei um eine der schönsten Wanderrouten der Welt, was, wie ich finde, überhaupt nicht übertrieben ist. Auf dem ersten Abschnitt der Strecke erleben wir fast noch winterliche Bedingungen im Waterton Nationalpark, sind zwei Tage lang durchgehend auf aussichtsreichen, aber nicht ganz einfachen Graten unterwegs und sehen, wie sich Wälder nach einem Waldbrand wieder erholen.

18.12.2023

Der Desert Trail - Zusammenfassung und persönliche Bewertung

 


Würde ich den Trail einem Freund empfehlen?


Ja, auf jeden Fall! Der Desert Trail mit seinen herrlichen Landschaften, der Freiheit fast grenzenlos umherzustreifen und ja, auch seiner Herausforderung, war für mich eine der schönsten Routen, die ich je gelaufen bin! Obwohl man weder Superwoman, noch Superman sein muss, um diese Strecke zu laufen, ist es doch sinnvoll, über einiges an Wandererfahrung zu verfügen, vor allem auch weglos unter Wüstenbedingungen. Während in den USA Privatbesitz nicht betreten werden darf, verläuft der Desert Trail ausschließlich auf öffentlichem Land!

17.12.2023

Auf dem Desert Trail durch die Wüsten der USA 16, Empire - Denio

 



11 Tage, 294 km, 5264 Höhenmeter

Die letzte Etappe des Desert Trail in Nevada führt uns durch die ausgedehnte Black Rock Desert und in die Sagebrush Landschaft des High Rock Canyons. Wir baden in heißen Quellen und erleben noch einmal die herzliche Gastfreundschaft der Amerikaner.

12.12.2023

Auf dem Desert Trail durch die Wüsten der USA 15, Lovelock - Empire

 



5 Tage, 143 Kilometer, 4823 Höhenmeter Aufstieg

Auf dieser Etappe erleben wir zahlreiche Gewitter, die die Landschaft in magisches, aber auch bedrohlich erscheinendes Licht tauchen, werden von einem Sandsturm überrollt, überschreiten Bergketten und wandern durch weite Ebenen.

11.12.2023

Auf dem Desert Trail durch die Wüsten der USA 14, Middlegate - Lovelock

 



7,5 Tage, 171 Kilometer, 6273 Höhenmeter Aufstieg

Auf dieser Etappe geht es lange entlang des Kamms der Stillwater Range, der wohl  wildesten und schwierigsten Bergkette auf dem Desert Trail! Wir haben faszinierende Begegnungen mit Mustangs und Schlangen und erleben beeindruckende Gewitter sowie Sandstürme. 

07.12.2023

Auf dem Desert Trail durch die Wüsten der USA 13, Tonopah - Middlegate

 



6 Tage, 203 Kilometer, 4977 Meter Aufstieg


Dieser Abschnitt führt uns über weite Salzpfannen, etliche Hügelkämme und in eine schwierig zu begehende Schlucht. 

26.11.2023

Auf dem Desert Trail durch die Wüsten der USA 12, Dyer - Tonopah

 



3,5 Tage, 95 Kilometer, 2900 Höhenmeter

Auf dieser Etappe überqueren wir steil emporragende Bergketten, wo es noch erstaunlich viel Schnee gibt. Wir überschreiten den mit über 2800 Meter höchsten Punkt des Desert Trails, bewundern farbige Vulkanberge, entdecken eine Pfeilspitze, die von der langen indianischen Besiedlung dieses abweisenden Landes kündet, baden in einer heißen Quelle und erfahren amerikanische Gastfreundschaft.

21.11.2023

Auf dem Desert Trail durch die Wüsten der USA 11, Death Valley, Furnace Creek - Dyer

 



9 Tage, 221 Kilometer, 7085 Höhenmeter

Auf diesem Abschnitt quälen wir uns zunächst weiter durch die Ebene des Death Valley, erleben eine traumhafte Sanddünenlandschaft und steigen hoch in eine andere Welt, in der fließende Bäche traumhafte Oasen formen. An der Grenze zu Nevada gelangen wir dann in dichten Wald aus Wacholdern und Kiefern. Erstaunlich viel Schnee  erinnert daran dass der Winter dort noch nicht lange vorbei ist. 

16.11.2023

Auf dem Desert Trail durch die Wüsten der USA 10, Death Valley, Furnace Creek- Sheep Canyon

 




1 Tag, 54 Kilometer, 221 Höhenmeter

Um den heißen Temperaturen des Death Valley zu entgehen, laufen wir auf dieser Etappe überwiegend nachts, und legen dabei um die 55 Kilometer in 21 Stunden zurück. Im Dunkeln begegnen wir einer Klapperschlange und zwei Skorpionen…

10.11.2023

Auf dem Desert Trail durch die Wüsten der USA 9 I 15 (Las Vegas) - Death Valley (Furnace Creek)

 




5,5 Tage, 158 Kilometer, 2738 Höhenmeter

Auf dieser Etappe verlassen wir die Mojave Wüste, erleben eine wahre Blütenpracht im Sand der Kingston Range, durchqueren das Bachtal des Amargosa, eine langgestreckte Oase in der Wüste und steigen schließlich durch den Sheep Canyon 1400 Meter weit zum Boden des Death Valley hinab.

30.10.2023

Auf dem Desert Trail durch die Wüsten der USA 8 Kelso Depot (Baker) - I 15 (Las Vegas)

 



4 Tage, 108 Kilometer, 2931 Höhenmeter


Am nächsten Morgen stehen wir bereits um 7 Uhr an der Straße um nach Baker zu trampen, wo wir neuen Proviant kaufen wollen. Schon bald hält jemand an, der uns fragt, ob wir Wasser brauchen. Ja, Amerikaner sind oft hilfsbereit! Dann kommt eine Rangerin auf ihrem Morgenspaziergang vorbei und eine andere hält bei uns an. Sie will die Toilette am Kelso Depot reinigen und fährt danach zurück nach Baker, darf uns aber nicht mitnehmen. Doch nach einer Dreiviertelstunde haben wir Glück, die etwa 35-jährige Biologin Jenna aus Toronto hält an und nimmt uns mit. Die Forscherin führt in der Mojave Wüste Untersuchungen für ihre Doktorarbeit über die Fraßgewohnheiten von Ameisen durch. Sie bestätigt uns dann auch, dass es hier viel geregnet hat, doppelt so viel als in normalen Jahren!

28.10.2023

Auf dem Desert Trail durch die Wüsten der USA 7 Ca 62 (Twentynine Palms) - Kelso Depot ( Baker)

 




5,5 Tage, 135 Kilometer, 3114 Höhenmeter Aufstieg


Auf diesem einsamen Abschnitt in der südlichen Mojave Wüste, lernen wir was Durst ist, treffen einen merkwürdigen alten Mann,  müssen Klettereien in den Granite Mountains absolvieren, laufen den wasserreichen Bull Canyon hinab und durchqueren die bizarren Kelso Sanddünen. 

20.10.2023

Auf dem Desert Trail durch die Wüsten der USA 6 Durch den Joshua Tree Nationalpark - Chiriaco Summit- CA 62 (Twentynine Palms)

 



3 Tage, 100 Kilometer, 1767 hm Aufstieg


Dieser Abschnitt des Desert Trail führt uns durch den einsamen Ostteil des berühmten Joshua Tree Nationalparks und die markanten Berge des Coxcomb.

18.10.2023

Auf dem Desert Trail durch die Wüsten der USA - 5 Mecca - Chiriaco Summit

 




3 Tage, 64 Kilometer, 2011 hm Aufstieg


In diesem Abschnitt durchqueren wir zunächst die Mecca Hills, ein Labyrinth aus Sandstein Canyons, was ein wenig den bekannten Schluchten in Utah ähnelt. Anschließend geht es durch die Orocopia Mountains, wo wir einen langen Anstieg über felsige Grate zum gleichnamigen Gipfel bewältigen müssen. Nach einem Streit laufen wir eineinhalb Tag getrennt, finden uns aber schließlich wieder…

17.10.2023

Auf dem Desert Trail durch die Wüsten der USA - 4 S 22 (Salton City) - Mecca

 



2 Tage, 35 Kilometer, 918 hn Aufstieg

Auf diesem Abschnitt im Anza Borrego Desert State Park durchqueren wir das zerklüftete Calcite- Wonderstone Gebiet, überwiegend weglos mit zahlreichen An- und Abstiegen.

14.10.2023

Auf dem Desert Trail durch die Wüsten der USA - 3. Desert Ironwoods Camp - S 22 (Salton City)





1 Tag, 24 Kilometer, 319 hm Aufstieg


Nachdem wir uns in dem RV- Park neu verpflegt und mit Wasser versorgt haben, sind wir schon um 10:30 wieder unterwegs. Der nächste, sehr kurze Abschnitt führt uns durch die Borrego Badlands. Borrego ist übrigens der spanische Name für die Wüsten- Dickhornschafe die hier leben. Im Gegensatz zu unserer letzten Etappe, auf der wir ein reiches Pflanzenleben bewundern konnten, sind die Badlands sehr unwirtlich und kaum bewachsen. Wir folgen alten Fahrspuren, laufen teilweise aber auch querfeldein. Unser Nachtlager schlagen wir in einem schmalen Bachbett auf. Ganz in der Nähe liegt eine einzige, schon vor langer Zeit umgefallene Palme. In den USA gibt es nur eine eine Palmenart, die Kalifornische Fächerpalme. Später unternehmen wir dann noch einen Abendspaziergang, bei dem wir eine weglose Abkürzung für morgen erkunden. Dabei entdecken wir die Palmenoase 17-Palms, ein Anblick wie man ihn sich kaum kontrastreicher in dieser abweisenden Wüste vorstellen kann. Das Abendlicht ist fantastisch. Was unter der grellen Mittagssonne furchtbar öde und abweisend wirkt, ist zu dieser späten Stunde einfach nur schön.