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01.12.2025

Peru 2 Cordillera Vilcanota

 


                7 Tage, 109 Kilometer, 5262 Höhenmeter Aufstieg

Zusammenfassung


Zum Start unserer zweiten Wanderung in Peru fahren wir mit dem Bus von Cusco nach Tinki und dann weiter zum Dörfchen Upis, von wo wir loslaufen und in der Nähe einer heißen Quelle campen. Zunächst folgen wir der Route des bekannten Ausangate Trails über den 4930 Meter hohen Abra Apachita, von dem wir wunderbare Aussichten auf das 6384 Meter hohe Ausangatemassiv erhalten. Besonders faszinieren uns hier die karminroten Gesteinsschichten. 

Weniger gefällt uns, dass Leute im nächsten Tal eine Art kommunale Eintrittsgebühr von uns verlangen. Ein Vorgang der sich noch einmal wiederholen sollte…

Wir überqueren den Abra Huasacocha auf 4996 Meter und schlagen unterhalb unser Lager auf. Am nächsten Morgen wollen wir einen Abstecher zum berühmten Rainbow Mountain unternehmen, aber als ein Mann aus dem Nebel auftaucht und auch dafür kassieren will, machen wir auf dem Absatz kehrt, zumal er erzählt, dass man für das „Rote Tal“ noch einmal bezahlen muss…

Wir wandern ein Stück zurück und wandern über den 

Abra Paloman auf 5095 Meter Höhe. In der Nähe eines Sees schlagen wir unser Lager mit schöner Aussicht auf Ausangate und Mariposa auf. Nach einer frostigen Nacht steigen wir in ein breites Tal ab und verlassen den Ausangate Trail. Weglos steigen wir in einem weiten Hochtal voller Vicuñas hoch zu einem felsigen Grat auf 5200 Meter Höhe auf. Der Pass den wir eigentlich nehmen wollen, ist schneebedeckt und sehr steil, daher wählen wir eine andere Route. Im nächsten Lager auf 5000 Meter Höhe, fällt die Temperatur nachts auf wahrscheinlich um die 10 Grad Minus ab. Über drei Pässe erreichen wir dann ein extrem malerisches Hochtal, dass uns zu der strahlend blauen, riesigen Laguna Sibinacocha führt. Der Anstieg zum nächsten Pass auf 5375 Meter Höhe, wohl der höchste Punkt auf dieser Reise, ist langsam und nicht einfach, durch Moränengelände am Rand eines zerklüfteten Gletschers. Eine Zeit lang folgen wir einem steinigen Grat. Von hier steigen wir ins Tal der  Laguna Huaruricocha, sowie weiterer Seen ab. Wir passieren eine Art Minencamp und schließlich geht es durch schwieriges Blockgelände wieder hoch bis auf 5000 Meter, von wo wir lange absteigen. Schließlich geht ein weiterer fantastischer Wandertag zu Ende und hier auf 4600 Meter Höhe wird die Nacht milder, obwohl es auch friert. 

Am nächsten Morgen steigen wir entlang der großen, grünen Laguna Sigrenacocha weiter ab und erreichen die Straße nach Puerrto Maldonado, auf der wir zurück nach Cusco trampen.

26.11.2025

Peru 1 Durch die Cordillera Villcabamba

 


            17 Tage, 236 Kilometer, 19376 Höhenmeter Aufstieg

Zusammenfassung


Von Bolivien fahren wir per Bus nach Cuzco in Peru, die Basis für unsere nächsten beiden Touren. Zunächst geht es in die Cordillera Villcabamba, wo wir am Ende des bekannten Salkantay Treks bei Hidroelectrica starten. Anstatt diesem Weg zu folgen, versuchen wir im Bergregenwald des Ahobamba diesem Tal aufwärts zu folgen, müssen aber schließlich an einem nur unter Lebensgefahr zu passierendem Erdrutsch aufgeben. Daher folgen wir dann dem Salkantay Trek, wo wir die Massentourismus- Variante des Wanderns kennenlernen. Allerdings verlassen wir den ausgetretenen Weg irgendwann und folgen einer eigenen, schönen Runde über den 4950 Meter hohen Inka Chiriasca Pass, von wo wir herrliche Aussichten auf den 6271 Meter hohen Eisriesen Salkantay erhalten. 

Der zweite Teil unserer Wanderung startet dann in Sahayuaco im Tal des Rio Santa Teresa. Auf Kuhpfaden steigen wir durch den Bergregenwald wieder auf und überqueren dann, bei meist ziemlich schlechtem Wetter einige Pässe, was sich auf dieser abgelegenen Route teilweise als ziemlich schwierig entpuppt. In Yanama oberhalb des Rio Otiyoc verpflegen wir uns neu und folgen dann einer Wanderroute zu der fantastisch hoch über dem Rio Apurimac gelegenen, nur zu Fuß erreichbaren Inkastadt Choquequirao, wo wir zwar etliche Touristen treffen, aber nicht die Massen, die man aus Macchu Picchu kennt. Zum Abschluss durchqueren wir das Apurimac Tal, und beenden diese Wanderung in Capuliyac, von wo uns ein Minibus zurück nach Cusco mitnimmt. 

23.11.2025

Durch Boliviens Cordillera Real 2

 


                8 Tage, 160 Kilometer, 8051 Höhenmeter Aufstieg

Zusammenfassung


Auf dem zweiten Abschnitt unserer 17-tägigen Cordillera Real Traverse über 324 Kilometer, überschreiten wir einige über 5000 Meter hohe Pässe und bewegen uns tagelang über 4500 Meter Höhe. Allerdings ist dies keine unberührte Bergwildnis, immer wieder folgen wir streckenweise unbefestigten Straßen und erleben wie in diesen großen Höhen Menschen leben. Das Wetter ist nach wie vor ziemlich schlecht mit Regen und Nebel. Ein Wintereinbruch verwandelt die Landschaft in ein Schneeparadies. Zwar passieren wir auch touristisch bekannte Ziele wie den Berg Huayna Potosi und den Condoriri Pass, bewegen uns aber ansonsten abseits von bekannten Routen. Schließlich beenden wir unsere Wanderung in Sorata. Zwar hat uns die Cordillera Real gefallen, aber unsere Touren in Argentinien und später in Peru empfinden wir als deutlich besser. 

20.11.2025

Durch Boliviens Cordillera Real 1


 

            9 Tage, 164 Kilometer, 8095 Höhenmeter Aufstieg

Zusammenfassung


Nach unserer letzten Wanderung in Argentinien reisen wir weiter nach Bolivien. Von der Hauptstadt La Paz nehmen wir dann einen Bus nach Cohoni, am Südende der Cordillera Real. Von dort wollen wir diese, wohl imposanteste Gebirgskette Boliviens auf einer etwa 300 Kilometer langen Route komplett nach Norden durchqueren. Die Regenzeit ist hier noch nicht vorbei, daher sind Nebel und Regen unsere ständigen Begleiter. Zunächst folgen wir überwiegend der Bikepackingroute „Mama Coca“ und lernen die Kulturlandschaft der Anden kennen, wo noch auf über 4000 Meter Höhe Kartoffeln angebaut werden. Schließlich wandern wir über zwei hohe Pässe weiter und gelangen im wilden Asurimarca Tal von über 5000 Meter Höhe bis in den Bergregenwald auf etwa 3000 Metern. Dabei bewältigen wir weglos sowohl sumpfiges, als auch sehr steiles, felsiges Terrain. Erst als wir das Gebiet verlassen wollen, stellen wir fest, dass wir durch ein privates Naturschutzgebiet gelaufen sind. Weiter geht es in den Cotopata Nationalpark, wo wir den Sillutinkara Trail, eine alte Inkaroute laufen wollen. Zahlreiche Informationstafeln am Anfang des Weges, verschweigen, dass dieser alte Inkapfad über weite Strecken ziemlich zugewachsen ist und uns zahllose Hindernisse entgegen setzt. Dafür entschädigt uns eine üppige Pflanzenpracht. Schließlich gelangen wir auf den bekannten El Choro Trail, dem wir von lediglich 1700 Meter bis über den 4860 Meter hohen Chucura Pass folgen. Bei La Cumbre erreichen wir dann eine Straße auf der wir zurück nach La Paz trampen um uns für den nächsten Abschnitt mit Essen zu versorgen. 

17.11.2025

Durch die argentinischen Anden 9 Von Volkan nach Tilkara

 


                4 Tage, 60 Kilometer, 4694 Höhenmeter Aufstieg

Zusammenfassung


In Volcan erleben wir noch die letzten Feierlichkeiten des Karnevals, obwohl woanders längst die Fastenzeit begonnen hat. Von dem Ort steigen wir 1000 Höhenmeter auf und folgen dann einem grünen Grat für drei Tage. Auf dem Cerro Punta Corral erreichen wir dabei 4820 Meter Höhe. Meist kommen wir recht einfach voran, allerdings erschwert dichter Nebel oft die Orientierung. Drei Tage lang sehen wir keinen anderen Menschen. Wir erreichen die grün schimmernde Laguna Colorado und steigen dann durch die Quebrada Humahuaca weit ab zum Touristenort Tilkara, wo nach fast drei Monaten unsere Wanderungen in Argentinien enden.

Durch die argentinischen Anden 8 Von Salta nach Volcan

 


            8 Tage, 179 Kilometer, 7158 Höhenmeter Aufstieg

Zusammenfassung


Von Cafayate nehmen wir einen Bus nach Salta, der siebtgrößten Stadt Argentiniens, wo Anke neue Schuhe kauft und wir den nächsten Abschnitt unserer Wanderung vorbereiten, der uns über die Ostkordillere der Anden führen soll. 

Wir starten unmittelbar außerhalb der Stadt, und sind überrascht wie üppig die Vegetation hier ist, die uns teilweise an Regenwald erinnert, obwohl hier auf engem Raum moosbedeckte Giganten und Kakteen nebeneinander wachsen. 

Wir überqueren die zahllosen Arme des vom vielen Regen angeschwollenen Rio Arenales und bewundern die Schmetterlings- und Blütenpracht außerhalb des Tales. In meist nassen und nebligen Bedingungen steigen wir weiter aufwärts. Wir begegnen kaum Leuten, bemerken aber wie wichtig Pferde hier sind, als uns eine junge Familie entgegen kommt. Die reitende Mutter hat ihr Kleinkind mit einem Tuch vor der Brust festgebunden. Schließlich müssen wir einsehen, dass wir unsere geplante Route nicht nehmen können, da die tiefen Schluchten unpassierbar sind. Stattdessen steigen wir weiter auf und können von unserem Lager in 4000 Meter Höhe auf ein fantastisches Nebelmeer herab schauen. Am Nevado de la Ovejeria vorbei, geht es hinab in eine weite Ebene mit Kakteen und roten Canyons, wo wir zeitweise  Inkapfaden folgen und zahlreiche Mauern davon zeugen, dass dies eine alte Kulturlandschaft ist, in der heute aber kaum noch Menschen leben. 

Den 5896 Meter hohen Nevado de Chani im Blick überqueren wir einen Pass auf 4200 Meter Höhe und gelangen in das Tal des Rio Ovejeria der schließlich in den Rio Léon übergeht, dessen spektakulärer Schlucht wir dann lange bis zur Straße folgen, auf der uns zwei junge Brasilianer 15 Kilometer weit bis nach Volcan mitnehmen.

16.11.2025

Durch die argentinischen Anden 7 Von Amaicha del Valle nach Cafayate

 


                        8 Tage, 144 Kilometer, 7582 Höhenmeter Aufstieg

Zusammenfassung


Der nächste Abschnitt unserer Wanderungen durch die argentinischen Anden führt uns 8 Tage lang meist über die grünen, bis 5000 Meter aufragenden Kämme der Ostkordillere. Wir starten in Amaicha del Valle, wo gerade Karneval gefeiert wird und es offenbar Sitte ist, sich mit Farbbeuteln zu bewerfen. In einem Tag steigen wir von dort 1900 Höhenmeter weit auf, zu dem grasigen Kamm der Berge, wo wir hunderte von Guanakos und Kondore sehen. 

Häufig ist es neblig, es gewittert mit sintflutartigem Regen und heftigen Sturmböen, denen unser Zelt gerade so stand hält. Selten begegnen wir Reitern die nach ihrem Vieh schauen und treffen einen alten, total zerlumpten und offenbar verwirrten Mann. Später wird der Kamm felsiger und wir steigen bis auf 2300 Meter ab, bevor es wieder aufwärts geht. Schließlich umrunden wir den Médano del Durazno auf einer schwierigen Route, auf der wir für vier Kilometer vier Stunden brauchen, und steigen dann in eine trockene Landschaft voller Kakteen und bunter Felsen ab, die uns an Utah erinnert. In dem Touristenort Cafayate endet diese Etappe dann nach 144 spannenden Kilometern.

15.11.2025

Durch die argentinische Anden 6 Gescheitert bei Andalgala

 


                     3 Tage, 38 Kilometer, 840 Höhenmeter Aufstieg

Von Belén, wohin wir nach unserer letzten Etappe getrampt sind, nehmen wir einen Bus nach Andalgala. Von dort wollen wir unsere erste Wanderung in die zerklüftete Ostkette der argentinischen Anden unternehmen. 

Als wir auf einem Pfad im Tal des Rio Andalgala aufwärts laufen, stellen wir bald fest, dass der dornige Bewuchs in Kombination mit den steilen Felsen, dass Vorankommen ziemlich schwierig macht. Dabei herrschen auf dieser niedrigen Höhe von lediglich 1500 Meter, subtropische Verhältnisse, mit Temperaturen um 30 Grad, sirrenden Zikaden, vielen Libellen und einer großen Tarantel, die wir am Rand eines Felsens entdecken. Als der Weg endet, ist uns klar, dass wir hier nur extrem mühsam weiter kommen würden, weshalb wir den Rückzug nach Andalgala antreten. Von dort laufen wir dann auf einer Piste durch flaches, heißes Buschland, bevor wir wieder in die Berge wollen. Leider passieren wir irgendwann so etwas wie eine Gasdurchleitungsstation und erfahren, dass der Weg auf dem wir weiter laufen möchten, im Privatbesitz des Unternehmens ist. Dennoch gelingt es uns, die Leute dort zunächst zu überreden uns weiterlaufen zu lassen. Etwas später hält dann aber ein Fahrzeug das für die Sicherheit der Firma zuständig ist bei uns und diesmal hilft kein Verhandlungsgeschick, wir werden freundlich aber unmissverständlich zurückgeschickt!

Wohl oder übel beschließen wir unsere Pläne in dieser Gegend aufzugeben, und kehren zurück nach Belén, von wo wir nach Santa Maria wollen, um dort unsere nächste Wanderetappe zu beginnen.

14.11.2025

Durch die argentinischen Anden 5 Vom Refugio Nr. 4 (Fiambala) nach Corral Quemado (Belén)

 

            

 
10 Tage, 185 Kilometer, 5337 Höhenmeter Aufstieg

Zusammenfassung


Nach unserem Aufenthalt in Fiambala trampen wir zurück zum Refugio Nr.4, einer unscheinbaren Steinhütte an der Straße nach Chile, von wo wir unsere Wanderung fortsetzen. Diese Etappe ist weit überwiegend weglos und 10 abenteuerliche Tage stehen uns bevor. 

Wir starten bei 3750 Meter Höhe und überqueren bereits am zweiten Tag einen 5050 Meter hohen Pass, von dem wir 10 Vulkane mit Schneekappe gleichzeitig bewundern können. 

Obwohl es hier wenig Vegetation gibt, begegnen und zahlreiche Vikunas, die wilden Cousins der Lamas. Wir gelangen in ein Tal, dem wir lange abwärts folgen. Ein Tag ist fast komplett verregnet. Wassertropfen auf Kakteen sieht man auch nicht jeden Tag!

Nach dem Regen ist der Bach ziemlich gut gefüllt und je tiefer wir gelangen, desto schwieriger werden die zahlreichen Überquerungen, die wir zu bewältigen haben. 

Als wir in ein breiteres Tal gelangen, denken wir, dass wir das Gröbste hinter uns haben, aber der Wasserlauf, dem wir am nächsten Tag folgen ist teilweise klammartig eingeschnitten, daher müssen wir Wasserfallstufen bewältigen, und dreimal mühsam aus dem Tal klettern.

Anschließend folgt eine komplizierte Route über mehrere Pässe, wo einmal ein Kondor so tief über uns fliegt, dass wir das Rauschen seiner Flügel hören können. 

Wir gelangen dann in eine fantastische Dünenlandschaft in die ein kleiner See und ein Bachtal voller Wasservögel eingebettet sind. Ein sehr unerwarteter Anblick!

Bei einem nächtlichen Gewitter fürchten wir, dass der Hagel unser Zelt zerstören könnte, aber alles geht gut. Wir laufen über eine weite Ebene mit vielen Guanakos und sehen 30 Nandus, die südamerikanischen Verwandten der Strauße über den Sand laufen. In einem grünen Tal weiden viele Lamas und Schafe. Dort treffen wir schließlich deren Besitzer José, der hier weit abseits der Straßen mit seiner Familie lebt. Ein weiteres Gewitter geht mit heftigen Sturmböen einher, die unsere Häringe aus dem Sand ziehen, so dass wir im Sturm die Stangen aus ihrer Befestigung ziehen und notdürftig unter der Plane geschützt das Unwetter erdulden müssen.

Schließlich gelangen wir in tiefere Lagen voller Schluchten und Buschwerk, wo bis zu 6 Meter hohe Kakteen wachsen und erreichen nach 185 Kilometern Corral Quemado, von wo wir nach Belén trampen. 

12.11.2025

Durch die argentinischen Anden 4 Von Guandacol an die Straße zum Paso San Francisco (Fiambala)

 



14 Tage, 452 Kilometer, 9355 Höhenmeter Aufstieg

Zusammenfassung


Nach unserem Abstecher in die Aconcagua Gegend, fahren wir nach Mendoza und reisen von dort nach Fiambala am Fuß der Puna de Atacama, einem riesigen Hochplateau aus dem zahlreiche, über 6000 Meter hohe Vulkane ragen. Wir folgen von dort zunächst der Bikepackingroute „Ruta de Seis Miles Sur, die den höchsten Schwierigkeitsgrad besitzt. Tatsächlich treffen wir auch nur einen Radfahrer…

Wir beginnen diesen Wanderabschnitt auf lediglich 1070 Meter Höhe, bei Temperaturen um 35 Grad. Dementsprechend laufen wir auch zunächst durch trockenes Buschland mit Kakteen und haben einen 40 Kilometer langen wasserlosen Abschnitt zu bewältigen. 

Zunächst geht es über eine gute Straße, die zu verschiedenen Minen führt, wo unter anderem Lithium abgebaut wird. Es gibt nicht allzuviel Verkehr, und tatsächlich bekommen wir von den Fahrern Wasser und Essen geschenkt. Bereits am vierten Tag gelangen wir dann in die weite Puna oberhalb des 4030 Meter hohen Leoncito Passes. 

Die Landschaft ist gigantisch und weitläufig mit wenig Vegetation. Wir lassen die Straße hinter uns und folgen unauffälligen Fahrspuren weiter. Süßwasser finden wir in brackigen Tümpeln am Rand der salzigen Lagunen. Nicht sehr appetitlich, aber trinken müssen wir. An der Laguna Brava sehen wir um die 300 Flamingos, ein toller Anblick in der farbenprächtigen Landschaft. Eigentlich laufen wir ja durch eine sehr trockene Gegend, dafür gewittert es aber fast jeden Tag, mit darauf folgenden frostigen Nächten. Und natürlich begleitet uns oft auch heftiger Wind. Wir können zum Ojos del Salado dem höchsten Vulkan der Welt blicken und gelangen dicht am 6895 Meter hohen Monte Pissis vorbei. Schließlich lassen wir die Fahrspuren hinter uns und wandern weglos bis auf fast 5000 Meter Höhe weiter. Nach 14 Tagen und 452 Kilometern gelangen wir schließlich an die Straße nach Chile unterhalb des Paso San Francisco und nach dreieinhalb Stunden Warten nimmt uns ein Paar, das in Chile arbeitet, 140 Kilometer weit bis nach Fiambala mit. 

09.11.2025

Durch die argentinischen Anden 3 In der Aconcagua Gegend

 


                     
                 6 Tage, 75 Kilometer, 6005 Höhenmeter Aufstieg

                                        Zusammenfassung


Nachdem unsere durchgehende Durchquerung der argentinischen Anden gescheitert ist, wollen wir zunächst eine tiefere Route nehmen, brechen dieses Unterfangen aber rasch ab, da es uns eher in die höheren Berge zieht. Daher fahren wir mit dem Bus in die Nähe des Aconcagua, mit 6961 Metern der höchste Berg Südamerikas. Wir möchten eine 5-tägige Runde laufen, die kilometerweit über einen Gletscher führt. Tatsächlich schaffen wir es auch dort bis auf etwa 4500 Meter zu gelangen, allerdings zwingen uns Irrgärten von hohen Penitentes, das sind durch durch Tauen und Frieren entstandene Eiszacken dazu uns schließlich zurückzuziehen, ebenso wie eine Steilstelle auf der Karte, von der wir nicht wissen, ob wir sie bewältigen können. 

Die nächsten Tage verbringen wir damit abgelegene Hochtäler, unmittelbar an der Grenze zu Chile zu erkunden, wo wir trotz der Nähe zum Touristenmagnet Aconcagua keinen anderen Menschen sehen. Schließlich besteigen wir noch den 4336 Meter hohen Cerro Penitentes, von dem wir eine grandiose Aussicht auf den höchsten Berg Südamerikas genießen und wandern durch ein schwieriges Tal zurück zur Straße, die am Aconcagua vorbei nach Chile führt. 

03.11.2025

Durch die argentinischen Anden 1 Auftakt in Chile

 



            5 Tage, 67 Kilometer, 4229 Höhenmeter Aufstieg

Zusammenfassung


Zum Auftakt unseres 10-monatigen Wanderabenteuers fliegen Anke und ich Silvester 2024 nach Chile. Unser Plan ist es, den Greater Patagonian Trail auf dem ich ja schon 2017 und 2018 unterwegs gewesen war, auf der argentinischen Seite der Anden nach Norden zu verlängern. Bisher war ich ja von der chilenischen Hauptstadt Santiago de Chile insgesamt 5 Monate nach Süden gelaufen. Ob der Plan die Route zu verlängern aufgehen wird, ist natürlich ungewiss, da es praktisch keine Wanderwege gibt, und wir zum größten Teil weglos laufen müssen. Wird es uns gelingen die zahlreichen Gletscherflüsse zu durchqueren? Sind die Pässe, die wir auf Google Earth ausgemacht hatten, wirklich begehbar oder zu steil und felsig? In den argentinischen Anden gibt es so gut wie keine Siedlungen. Um uns neu zu versorgen werden wir oft weite Strecken auf Straßen mit kaum Verkehr trampen müssen. Wird das klappen? Sind wir nicht viel zu langsam mit Proviant für zwei Wochen auf dem Rücken?

Fragen über Fragen, die wir trotz intensiver Vorbereitung nicht wirklich klären können. Uns erwartet eben ein echtes Abenteuer, das dadurch charakterisiert ist, das sein Ausgang völlig ungewiss ist…

09.12.2024

Across the Pyrenees on the High route and further on in the Cantabrian Mountains- Summary and Conclusions

 


69 Tage, 1.363 km, 79.990 meters ascent

In 2024 I visited the Pyrenees for the third time and must say, that they are still the mountains in Europe, I love most, although for sure Alps, Carpathians and smaller ranges have their advantages as well. Why is that? For me the Pyrenees feel wilder, with less roads, ski areas and towns. Although not as large as the Alps, these are real high mountains, with many peaks above 3000 metres, and snow covered passes even in July. The landscape is very beautiful with thousands of alpine lakes, unique flower-covered pastures and quite pristine forests. Most trails are small footpaths, only quite seldom, walking is on gravel roads. The HRP which we followed mostly, has the reputation of being tough. Indeed almost every day there is the need to do big ascents. But contrary to the belief of some hikers, nearly everything is on marked trails which are generally good to follow. We almost always camped and didn't use the many mountain huts, which was perfect for us, as we love the immersion in nature, that only wild camping allows. Our largest stretch without resupply was 11 days, but if one wants to shorten that, there is often the possibility to descend to a village. Another big advantage of the Pyrenees is, that the summer weather is most of the time quite nice. Although we mostly stayed on the HRP, we did some variations, like in the remote Arriège mountains as an alternative to the more popular Andorra, across the Aneto Massiv, and especially great, a crossing of spectacular Ordeasa Nationalpark, which added a kind of "Grand Canyon" experience to our hike. As we wanted to hike longer than the about 6 weeks on the HRP, we walked further west. For this the website of french long distance hiker Caminaire, was a very good source of information as he stitched together different hiking trails and even short off-trail stretches.  
The mountains of the Basque country are lower, but the huge beech forests and open ridges which allow for many views were a big reward. While we found some areas of the Pyrenees quite popular with hikers in summer, there we had the hills mostly to ourselves. The lush green landscape often covered in fog is something one wouldn't expect in sunny Spain. 
When reaching the Picos de Europa we entered high mountains again. Although not very large in size these are beautiful limestone mountains with very deep valleys and steep, rocky outcrops. After the Picos, the Cantabrian Mountains again are a bit lower and less spectacular, but very remote with bears and wolves living in the forests. 
Overall the prolongation of our pyrenean hike added different dimensions to our hiking experience and we found it worthwhile. 
Finally some statistics: Our average distance was just 20 km/ day, which was mostly due to the large altitude differences. Our average ascent was 1176 meters ascent per day, while 2101 meters was the maximum. We only had one full rest day and our maximum distance was 34 kilometres per day. While we mostly wild camped, we had 5 nights in hotels, while resupplying in the valleys. For our journey to and from the mountains we used long distance busses, which were quite cheap.


07.12.2024

Transcantabrica 4 Von San Isidro nach Oviedo

 


4,5 Tage, 116 Kilometer, 4308 Höhenmeter Aufstieg

Auf dem letzten Abschnitt unserer großen Wanderung vom Atlantik durch die Pyrenäen und das Kantabrische Gebirge, erleben wir noch einmal einsame Berglandschaften, haben aber auch viel mit Regen und Nebel zu kämpfen. 

06.12.2024

Transcantabrica 3 Von Cain de Valdeon nach San Isidro

 


4 Tage, 71 Kilometer, 5568 Meter Aufstieg


Auf diesem Abschnitt verlassen wir die Picos de Europa, setzen unsere Wanderung nach Westen aber weiter im Kantabrischen Gebirge fort.

04.12.2024

Transcantabrica 2 Von Potes nach Cain de Valdeon

 


4 Tage, 64 Kilometer, 6170 Höhenmeter Aufstieg

Auf diesem Abschnitt wandern wir durch das steil aufragende, kleine Hochgebirge der Picos de Europa. Grandiose Berglandschaften!

02.12.2024

Transcantabrica 1 Von Espinosa de los Monteros nach Potes

 


4 Tage, 128 km, 5478 Höhenmeter Aufstieg

Nachdem wir das Baskenland verlassen haben, wandern wir weiter durch das Kantabrische Gebirge. Wir folgen aussichtsreichen Kämmen, gelangen durch malerische Orte und wandern durch dicht bewaldete Täler. Schließlich erreichen wir Potes, wo das Hochgebirge der Picos de Europa beginnt. 

29.11.2024

Durch die Berge des Baskenlands 3 Von Otxandio nach Espinosa de los Monteros

 


5 Tage, 126 Kilometer, 4616 Höhenmeter Aufstieg

In diesem Abschnitt wandern wir lange an der Abbruchkante eines Hochplateaus entlang und kommen in trockenere Regionen.

Am nächsten Morgen sind wir schon um 6:30 beim Frühstücksbufett, was zwar eher einfach ist uns aber dennoch satt macht. Später fahren wir dann mit dem Bus nach Otxandio zurück, wo wir unseren Weg fortsetzen. Es ist bedeckt und sieht nach Regen aus, dafür ist es deutlich kühler. Hinter dem Dorf Ubide folgen wir dem Bach Undabe aufwärts, wo ich an Grashalmen sitzende Libellen fotografiere. Später laufen wir auf einem Fahrweg durch ausgedehnte Nadelforsten weiter aufwärts. Dann beginnt der Anstieg zum 1482 Meter hohen Berg Gorbeia. Obwohl wir hier wieder auf dem GR 12 sind, ist keine Markierung zu erkennen. Ab und zu tauchen zerklüftete Kalkfelsen aus dem weißen Dunst auf, aber auch oben angekommen sehen wir kaum etwas von der Umgebung. Das ändert sich bald, als wir über einen grasigen Kamm ins Baia Ibaia Tal absteigen. Jetzt zeigt sich sogar ein wenig die Sonne. Als wir dann aber in unserem Lager in Bachnähe auf dem Hobo Spaghetti kochen, sieht es wieder stark nach Regen aus, bleibt aber trocken.


Aufstieg durch Nadelforste

Auch hier wurden die Buchen zur Futtergewinnung geschnitten

Widerstand gegen Windparks

Libelle am Bach Undabe

Zunächst folgen wir Forstwegen in Richtung des Bergs Gorbeia

Aufstieg im Nebel

Begegnung im Nebel

Gorbeia (1482 m)

Ziegen auf dem Kamm in Gipfelnähe

Der Nebel lichtet sich beim Abstieg

Eichen im Baia Ibaia Tal

Wir finden einen schönen Lagerplatz abseits des Wegs

Dafür regnet es am nächsten Morgen, also drehen wir uns noch mal um und dösen weiter. Schließlich laufen wir um halb zehn los, obwohl es immer noch nieselt. Wir folgen dem Tal weiter abwärts, in dem es laut einer Tafel Eisvögel und Fischotter geben soll. Hinter dem Infozentrum des Naturpark steigen wir dann durch einen schönen Zerreichenwald mit üppigem Grasbewuchs zu einem Kamm auf, bevor es zu einer Autobahn geht, die wir durch einen Tunnel passieren. Als wir gegen Mittag Izarra erreichen, regnet es wieder stärker und wir rasten auf einer Bank unter einem Dach vor dem örtlichen Gesundheitszentrum. Schließlich lassen wir den Ort hinter uns und gelangen wieder in den Wald, wo wir um bereits um 14 Uhr unser Lager aufschlagen, da es uns zu viel regnet. Interessanterweise bleibt der Nachmittag dann aber trocken…


Zerreichenwald

Etwas weiter oben schließt sich Buchenwald an

Wir schlagen schon früh unser Lager auf

Als gegen Morgen die Waldkäuze noch eifrig rufen, brechen wir im Licht der Stirnlampen wieder auf. Durch den Buchenwald gelangen wir in ein Weidegebiet, wo wir eine Schäferin mit drei Hunden treffen. Ein Stück weiter begegnen uns dann noch sechs große Hunde, die gelassen abchecken, ob wir eine Gefahr für ihre Schafe darstellen, bald aber wieder entspannt abziehen. In Rumänien wäre das eine potenziell dramatische Situation gewesen! 

Unvermittelt gelangen wir dann an die steilen Klippen mit denen die Sierra Salvada in die Ebene stürzt. Obwohl es hier sogar zwei Aussichtsplattformen gibt, haben wir die spektakuläre Landschaft fast für uns allein. Leider ist es ziemlich düster und bedeckt. Es muss grandios sein, wenn ein Wasserfall nach heftigem Regen hier in die Tiefe stürzt. 

Wir überqueren eine Straße und gelangen in der Nähe einer Kapelle wo Funkmasten aufragen zu einer Hütte in der Felswand. Leider haben die Schafe hier alles vollgeschissen. Immerhin gibt es einen Wasserhahn aus dem wir uns versorgen können. Nachmittags erscheint die Sonne wieder und wir entfernen uns vom Steilabfall. Wir wandern durch eine einsame Weidelandschaft die recht trocken wirkt. An einer Viehtränke steigen zwanzig Geier auf. Die Fuente de Mandagoa, aus der wir unser Wasser für den Abend nehmen wollten, entpuppt sich als dreckiger Kuhteich. Glücklicherweise entdecken wir ein Stück weiter noch einen eingezäunten Tümpel, wo wir Wasser aus dem Schilf schöpfen können. Ein Stück weiter schlagen wir nach 11 Stunden unterwegs, 32 Kilometern und etwa 1100 Höhenmetern Aufstieg unser Lager zwischen Büschen mit Aussicht in die Ebene auf, kochen auf dem Hobo und genießen einen sonnigen Abend.


In dieser Landschaft begegnen wir Schafen und Hunden

Die Sierra Salvada fällt zu den Rändern steil ab

Spektakuläre Klippen



Die zu den Rändern steil abfallende Mesa erstreckt sich über eine weite Strecke

Lange Zeit folgen wir dem Rand der Hochfläche

Nüsse sind unser Snack für zwischendurch

Imposanter Stier

Weite, trockene Landschaft

Diese Landschaft fühlt sich richtig spanisch an

Viehtränke mit dreckigem Wasser


Weite Landschaft

Im Schilf des eingezäunten Tümpels finden wir sauberes Wasser

Lager mit Aussicht

Der Hobo arbeitet mit kleinen Stöckchen

Kochen auf dem Hobo

Sonniger Abend

In der Nacht wird es klar und kühl, morgens blicken wir auf ein Nebelmeer im Tal. Das löst sich jedoch erstaunlich schnell auf, wobei tolle Stimmungen mit glitzernden Spinnennetzen und satten Farben zwischen Nebelgrau und azurhimmelblau entstehen. Wir hatten damit gerechnet, dass dieser Abschnitt nicht so interessant wird, sind aber begeistert von der Vielfalt der Landschaft mit grünen Eichen, offenen, heideartigen Flächen und kleinen Feldern. Erst gegen halb zehn ist es so warm, dass wir unsere Fleecepullover ausziehen. Stellenweise leuchten die Sonnenblumen intensiv gelb. Wir passieren Quincoces de Yuso und zwei weitere kleine Orte, wo wir am Brunnen in Villabasil unsere Wasservorräte auffüllen. 

Inzwischen haben wir übrigens das Baskenland verlassen und die Landschaft ist deutlich trockener. Die Route von Caminaire der wir folgen, verlässt hier die mehr schlecht als recht markierten Wanderwege so dass wir jetzt auf einer Mischung aus Feldwegen, Viehpfaden und manchmal auch querfeldein wandern.

Wir folgen dem Rand der Sierra de la Peña, wo die großen Eselsdisteln von Schmetterlingen umschwärmt werden. Manchmal kommen wir durch Kieferngehöze, es gibt aber auch Buchenwald in dem sogar einige Eiben wachsen. Eine tolle, einsame Landschaft obwohl die nächsten Orte gar nicht so weit entfernt sind. 

Wir folgen einer Fahrspur auf den 1075 Meter hohen Brazuelo, von dem wir unsere Blicke weit schweifen lassen können. Leider sind einige Bergkämme mit Windrädern verunstaltet…

Wir steigen in ein karstiges Tal ab und folgen dann Viehpfaden durch den Kiefernwald zu einer Abbruchkante von hellen Kalkklippen. Wir beginnen den Abstieg an einer günstig erscheinenden Stelle, landen aber bald vor einer Steilwand. Also folgen wir der Route von Caminaire weiter und gelangen auf einen Pfad, der durch den Buchenwald nach unten führt. Dann sehen wir in der Wand eine Höhle, von der ein Kletterseil herabhängt und lassen es uns nicht nehmen, daran etwa 30 Meter zum Höhleneingang aufzusteigen. Die Grotte setzt sich offenbar weit ins Innere fort. Weiter unten gefällt es uns in dem Buchenwald mit einzelnen alten Eichen so gut, dass wir dort unser Lager aufschlagen und Anke die 1,5 km nach Bercedo geht um dort Wasser zu holen. Noch lange scheint die Abendsonne durch das dichte Kronendach. Ein perfekter Abschluss für einen tollen Wandertag!


Ein toller Morgen beginnt

Wir wandern in den Sonnenaufgang




Noch ist der Nebel nicht ganz verschwunden


Zahllose Spinnennetze erscheinen im Morgenlicht

Die ersten Brombeeren sind reif



Was für Farben!

Abwechslungsreiche Landschaft

Wir sehen zahlreiche Schmetterlinge die Blüten besuchen



Blick zurück zur Sierra de la Peña

Gar nicht so einfach hier eine Abstiegsroute zu finden

Aufstieg am Seil zu einer Höhle

Die Höhle scheint sich weit ins Innere des Berges fortzusetzen

Steiler Abstieg am Seil

Schönes Waldlager

Am nächsten Morgen gelangen wir bald nach Bercedo und wandern durch eine recht flache Kulturlandschaft wo wir uns an Brombeeren, Äpfeln Pflaumen und Birnen laben, zur lebendigen Kleinstadt Espinosa de los Monteros. Dort kaufen wir in dem kleinen, aber gut sortierten und nicht zu teurem Lupa Supermarkt für die nächsten vier Tage ein und essen dann gemütlich Brot, Käse, Möhre und Schokolade. Für die nächsten 40, wahrscheinlich wasserlosen Kilometer füllen wir uns 4, bzw. 5 Liter Wasser an einem Hahn ab. Anschließend geht es auf einem Fahrweg kontinuierlich aufwärts zum Kamm einer Heidekraut bedeckten Bergkette. Wir entdecken wiederholt alte Wolfslosung und verlassen schließlich den Weg um dem Kamm querfeldein bzw. auf undeutlichen Pfaden weiter zu folgen. Leider ist das schöne Wetter umgeschlagen, dichter, feuchter Nebel hüllt uns ein, während heftiger Wind um uns tost. Der 1514 Meter hohe Nevero del Poyuelo stellt den höchsten Punkt da, dann geht es abwärts zu einem Pass, wo wir im niedrigen Buchenwald einen geschützten Lagerplatz finden. Während Regen und Nebel auf unser Zelt prasseln, essen wir warm und trocken Chips mit Erdnüssen, das ideale, kalte Outdooressen!


Wir sind von der Mesa abgestiegen

Zerreichenblatt

Lecker Brombeeren!

Wir kaufen in Espinosa de los Monteros ein

Blick zurück

Zunächst folgen wir Fahrwegen in Richtung des Kamms

Das Wetter scheint umzuschlagen


Noch sehen wir etwas...

Nebel und scharfer Wind begleiten uns beim Aufstieg zum Nevero del Poyuelo auf 1514 m

Glücklicherweise finden wir ein geschütztes Lager in dem wir zwei Nächte bleiben